GDV befürchtet höhere Transportschäden durch Rhein-Niedrigwasser
Der Rheinpegel fällt immer weiter. Am Ruhrort liegt er nur noch bei 1,29 Meter. Frachter können wegen des Tiefgangs nur noch wenig beladen den Rhein befahren. (Bildquelle: picture alliance / Rupert Oberhäuser | Rupert Oberhä¤user)
Der Rhein gibt derzeit ein trauriges Bild ab: Niemals seit Beginn der Aufzeichnungen führte Deutschlands größter und wichtigster Fluss so wenig Wasser wie jetzt. Inzwischen befürchtet auch die Versicherungswirtschaft, den Rekord-Niedrigstand in Form erhöhter Schäden zu spüren zu bekommen. Weil Schiffe nur noch mit einem Bruchteil ihrer Ladung fahren, kommt es zu Verlagerungen des Güterverkehrs, etwa auf die Schiene – und das begünstigt Transportschäden, argumentiert der Branchenverband GDV, dem allerdings noch keine Zahlen vorliegen, wie VWheute in Berlin erfragte.
