GDV befürchtet höhere Transportschäden durch Rhein-Niedrigwasser

Der Rhein gibt derzeit ein trauriges Bild ab: Niemals seit Beginn der Aufzeichnungen führte Deutschlands größter und wichtigster Fluss so wenig Wasser wie jetzt. Inzwischen befürchtet auch die Versicherungswirtschaft, den Rekord-Niedrigstand in Form erhöhter Schäden zu spüren zu bekommen. Weil Schiffe nur noch mit einem Bruchteil ihrer Ladung fahren, kommt es zu Verlagerungen des Güterverkehrs, etwa auf die Schiene – und das begünstigt Transportschäden, argumentiert der Branchenverband GDV, dem allerdings noch keine Zahlen vorliegen, wie VWheute in Berlin erfragte.

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GDV mit Vorstoß bei automatisierter Binnenschifffahrt

Der Berliner Versicherer-Verband beklagt das Fehlen von klaren Regelungen für die automatisierte Binnenschifffahrt. „Dem automatisierten Fahren gehört die Zukunft – auf der Straße ebenso wie auf Schifffahrtswegen“, schreibt der GDV in einer Mitteilung. Laut Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen stehen Transportversicherer für erste Versicherungslösungen bereit, „die schnell wie möglich aus Pilotprojekten in den täglichen Einsatz kommen.“ Die Risiken in dem Bereich sind bislang kaum bekannt.

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