Versicherer muss 65 Mio. US-Dollar wegen Ölpest bezahlen

Bild: Ölpest am Strand. (Symbolbild) Quelle: junebug12851

Öl ist wichtig und birgt ein enormes Schadenpotenzial: Die Kosten für die Säuberung und Sanierung eines größeren Ölteppichs von mehr als 10.000 Barrel in Peru könnten sich auf mehr als 65 Mio. US-Dollar belaufen, sagte der Vorstandsvorsitzende des spanischen Unternehmens am Donnerstag.

„Was wir heute an Kosten sehen, könnte sich auf etwa 65 Mio. US-Dollar belaufen“, sagt Josu Jon Imaz, CEO des Multi-Energy-Providers Repsol in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Diese Zahl könnte sich in den kommenden Wochen „noch erhöhen“. Seine finanziellen Sorgen sind allerdings begrenzt, denn „ein Großteil dieses Betrags wird von den Versicherungsgesellschaften usw. gedeckt werden“, zitiert Reuters.

Die Folgen

Die Ölpest ereignete sich am 15. Januar vor der Küste Limas, als ein Tanker von Wellen erschüttert wurde, die durch den Ausbruch eines Vulkans in Tonga verursacht worden waren, wie Repsol und peruanische Behörden mitteilten. Nach Angaben der Regierung sollen mindestens 6.000 Barrel Öl ausgelaufen sein, die Maßeinheit Barell umfasst 159 Liter. Tote Robben, Fische und Vögel wurden in der Folge ölverschmiert an die Küste gespült, während die Fischerei in dem Gebiet ausgesetzt werden musste. Die Schuld für die Katastrophe sieht Peru bei Repsol. Am Ende werden wohl die Versicherer für die endgültigen, finanziellen Kosten aufkommen müssen.

Autor: VW-Redaktion

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