Zu viele zerstörte Fernseher: Aviva warnt vor Virtual-Reality-Brillen

Zu realistisch scheint die Umgebung mit VR-Brillen zu sein. Umliegende Gegenstände könnten in Mitleidenschaft gezogen werden. (Quelle: capondesign/Pixabay)

Die Verbreitung von Virtual-Reality-Datenbrillen sorgt für immer mehr Unfälle und Schadensmeldungen. So registrierte der britische Versicherer Aviva allein für 2021 rund 31 Prozent mehr VR-Schadensfälle als noch im Jahr davor. Seit 2016 seien die Meldungen sogar um 68 Prozent gestiegen, berichtet die britische Tageszeitung Guardian.

„Wenn neue Spiele und Gadgets populär werden, sehen wir das auch immer an den Anträgen unserer Kunden. In den letzten Jahren haben wir das auch bei Spielkonsolen mit Bewegungssteuerung, Fitnessspielen und sogar mit Fidget Spinnern erlebt“, wird Kelly Whittington, Leiterin der Schadensabteilung von Aviva, bei W&V zitiert. Demnach würde sich der durchschnittliche Schaden durch VR-Unfälle im letzten Jahr auf rund 650 Pfund (776 Euro) belaufen.

Dabei seien zerstörte Bildschirme die häufigsten Schäden. Ein Versicherter hat beispielsweise einen Controller Richtung Fernseher geworfen, weil ihn „ein Zombie angesprungen hat“. Auch er bekam seinen Schaden von Aviva ersetzt, heißt es in dem Bericht weiter.

Autor: VW-Redaktion

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