Gefängnis statt Gold für Betrüger

Gold kann Gefängnis bringen. Bild von Steve Bidmead auf Pixabay.

„Freiheit geht über Silber und Gold“, sagt der Volksmund. Das wissen nun auch mehrere Täter einer Betrugsserie, bei der sie mit gefälschten Goldzertifikaten hantierten und damit Bauunternehmen um Millionen betrogen.

Drei Männer wurden am Donnerstag zu Haftstrafen zwischen zwei und sechs Jahren verurteilt. Sie waren an einem Bürgschaftsbetrug beteiligt, bei dem wertlose „Goldzertifikate“ verwendet wurden, um Arbeiten an Bauprojekten in New York, New Jersey und anderswo zu garantieren, meldet businessinsurance. Ein vierter Beteiligter ist bereits zuvor verurteilt worden. Laut der ursprünglichen Anklageschrift haben die Männer im Jahr 2015 drei Bauunternehmen um 1,2 Millionen Dollar an Bürgschaftsgebühren betrogen.

Wertlose Zertifikate

„Ziel des Plans und der List der Angeklagten war es, sich unrechtmäßig zu bereichern, indem sie Zahlungen von Bauunternehmen als Gegenleistung für die Ausstellung angeblich wertvoller Bürgschaftsanleihen erhielten, die in Wirklichkeit durch wertlose ‚Goldzertifikate‘ gesichert waren“, heißt es in der Anklageschrift.

Die vier Angeklagten, die von einem Bundesbezirksgericht in Südflorida in Miami verurteilt wurden, bekannten sich alle der Verschwörung zum Post- und Telekommunikationsbetrug schuldig.

Autor: VW-Redaktion

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