Zurich: Wirtschaftsexperten fürchten besonders Cyberattacken und unfreiwillige Migration

Quelle: Bild von Gino Crescoli auf Pixabay

Deutsche Wirtschaftsexperten und Führungskräfte schätzen Cyber-Attacken und unfreiwillige Migration als aktuell bedrohlichste Geschäftsrisiken ein. Das Risiko, dass sich Infektionskrankheiten ausbreiten, rankt auf Platz drei in der Wahrnehmung. Dies geht aus einer Studie des Weltwirtschaftsforums hervor.

Nachdem die befragten Wirtschaftsexperten im vergangenen Jahr vor allem Cyber-Risiken als größtes Risiko betrachtet hatten, gewinnt in 2020 das Risiko einer unfreiwilligen Migration stark an Bedeutung. Das Risiko klettert um zwei Plätze von drei auf eins in der Wahrnehmung der Experten.

Die Angst vor einer Spekulationsblase verliert laut Studienergebnissen hingegen an Bedeutung – 2019 noch auf Platz zwei, rankt das Risiko in diesem Jahr nun auf dem dritten Platz.

Teilten sich die Risiken Terror, Technologien-Missbrauch und Datenbetrug/Datendiebstahl in der letzten Erhebung in 2019 noch Platz vier, tauchten diese in der aktuellen Erhebung gar nicht mehr unter den Top Five der größten Risiken an.

Stattdessen ist die Angst vor Infektionsrisiken erstmals unter den fünf größten Risiken vertreten. Die Sorge vor Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung schließt die aktuelle Liste ihrer fünf größten Wirtschaftsrisiken in 2020 unter den deutschen Befragten.

„Das Jahr 2020 hat bestehende Risiken zugespitzt, aber auch neue Herausforderungen hervorgebracht. Wir müssen nun verantwortungsvoll sein und Wege finden – vor allem in der Geschäftswelt – die es der Gesellschaft ermöglichen, sich der Situation anzupassen. Angst und Optimismus muss ausbalanciert werden. Die aktuelle Krise gibt uns die Gelegenheit, Dinge anders zu tun.“

Petra Riga, verantwortlich für Commercial Insurance im Vorstand der Zurich Gruppe Deutschland

Klimabedingte Risiken, wie das Scheitern der Klimaanpassung oder der Verlust der biologischen Vielfalt und der Zusammenbruch von Ökosystemen ranken in diesem Jahr in Deutschland auf den Plätzen neun und zehn.

Autor: VW-Redaktion

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