Rassismus-Proteste und Vandalismus kosten Versicherer zwei Mrd. Dollar

Proteste im Sommer in Seattle (Quelle: Kelly Kline / flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/)

Infolge des Todes von George Floyd kam es teils zu gewaltsamen Protesten in mehreren US-Bundesstaaten. Die Sachbeschädigungen kommen Versicherer teuer zu stehen. Laut Property Claim Services summiert sich der versicherte Schaden auf über zwei Mrd. Dollar. Damit sind es die teuersten Zivilproteste in der US-Geschichte seit 1992.

1992 tauchten Filmaufnahmen auf, wo vier Polizisten den Afroamerikaner Rodney King zusammenschlugen und nach einem Prozess frei gesprochen wurden. Die damit verbundenen Proteste kosteten die Versicherer 775 Mio. Dollar. Fast das dreifache könnten die Proteste 2020 kosten, schätzt die Firma Property Claim Services.

Die Proteste richten sich gegen Polizeigewalt sowie strukturellen Rassismus und standen unter dem Motto „Black Lives Matter“. Sie erfassten alle größeren Städte der Vereinigten Staaten und fanden auch in deutschen Städten statt. In den Vereinigten Staaten wurden einige Proteste von gewalttätigen Unruhen begleitet, bei denen zahlreiche Geschäfte beschädigt, geplündert sowie in Brand gesetzt wurden. In Folge der Ausschreitungen wurde in 40 Städten eine Ausgangssperre verhängt und in 23 Bundesstaaten die Nationalgarde zur Unterstützung der Polizei eingesetzt.

Autor: VW-Redaktion

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