Neuer Muh-Fall: Österreich Kühe weiter auf Feldzug gegen deutsche Touristen

Milchlieferant und Kampfmaschine. Quelle: Peter Böni / www.pixelio.de / PIXELIO

VWheute ist der Kuh-Experte der Versicherungswelt. Kein Thema ist redaktionell so präsent und gern gesehen wie die gefleckten Milchlieferanten, ihre perfiden Attacken und der verzweifelte Kampf von Politik und Bauern, dem boshaften Treiben Einhalt zu gebieten. Ok, das war ein wenig übertrieben, doch das mit den überwiegend freundlichen Paarhufern nicht zu spaßen ist, hat aktuell eine Frau aus Nürnberg erfahren.

Eine millionenschwere Absicherung für Schäden durch das Milchvieh ist der beste Beweis, dass das Problem real ist. Einen Bauern kostet ein tödlicher Fall fast 500.000 Euro, die Politik reagierte und stockte den Schutz nach weiteren Gesprächen mit Bauern und Tourismusverband noch einmal bedeutend auf. Ob die Absicherung auch im aktuellen Fall greift, wird sich zeigen, denn laut einer DPA-Meldung trägt das Opfer eine Teilschuld.

Die 57-Jährige habe am Sonntagnachmittag trotz ausgeschilderter Warnhinweise eine abgezäunte Weide nahe der Gemeinde Neustift im Stubaital betreten, melden die Behörden. „Plötzlich und unerwartet“, wie meistens bei Attacken, seien daraufhin mehrere Jungtiere auf die Frau losgegangen und hätten sie „über den Wegrand hinaus in einen Wald gestoßen“, wo sie verletzt liegenblieb. Der Frau gelang es, einen Notruf abzusetzen, der allerdings so ungenau war, dass die Retter sie erst „nach längerer Suche“ fanden.

Wie schwer die Frau verletzt ist und ob die Versicherung einspringt, dass wird die Zukunft zeigen.

Autor: VW-Redaktion

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