Billionenschaden durch den Coronavirus?

Coronavirus. Quelle: Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Die Corona-Epidemie hält die Welt weiterhin fest im Griff. Doch welche Schäden droht der globalen Wirtschaft? So rechnet der Hedgefonds-Milliardär Ray Dalio allein für die Unternehmen in den Vereinigten Staaten mit einem Schaden in Billionen-Höhe.

So prophezeit der Finanzmanager allein für die US-Unternehmen mit einem Schaden von etwa vier Billionen Dollar allein für die US-Unternehmen. Weltweit dürfte sich der Schaden für die Firmen auf zwölf Billionen Dollar summieren, sagt der Gründer von Bridgewater Associates dem Sender CNBC. „Was derzeit geschieht, ist noch nie zuvor in unserem Leben passiert“, so der Investor. „Was wir haben, ist eine Krise.“ Notwendig sei ein Konjunkturpaket von 1,5 bis 2,0 Billionen US-Dollar, lautet seine Forderung.

Der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff fürchtet angesichts der weltweiten „Lockdowns“ im Kampf gegen das Corona-Virus gar eine neue Weltwirtschaftskrise wie 1929 und fordert die Regierungen zu größeren Hilfspaketen auf. „Dieser Schock ist einzigartig und mit keinem seit der Spanischen Grippe 1918/19 vergleichbar. Wir erleben die erste wirklich globale Krise seit der Großen Depression“, sagte er dem Wirtschaftsmagazin Capital.

„Das ist wie im Krieg. Die USA sollten eine Billion Dollar ausgeben, ohne mit der Wimper zu zucken. Und das ist vermutlich nur der erste Schritt“, ergänzt der Ökonom und Experte für Finanzkrisen. Auch die Reaktion in Europa reiche demnach noch nicht aus. „Auch Europa müsste bis zu einer Billion Dollar ausgeben.“

Autor: VW-Redaktion

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