Roland schließt Geschäftsjahr 2023 mit Gewinn von 27,4 Mio. Euro ab

Quelle: Roland

Der Kölner Rechtsschutzversicherer Roland hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Bruttobeitragseinnahmen um 4,3 Prozent auf 559,8 Mio. Euro gesteigert. Hauptgrund für die Entwicklung war nach Unternehmensangaben das inländische Direktgeschäft. Von den Beiträgen im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft entfielen 490,2 Mio. Euro auf das Inland und 57,1 Mio. Euro auf das internationale Geschäft in Österreich, Italien und Norwegen.

2022 entfielen von den Beiträgen im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft 471,0 Mio. Euro auf das Inland und 53,8 Mio. Euro auf das internationale Geschäft. Ein Teil des aktuellen Beitragsanstiegs resultiert mit 2,5 Mio. Euro (Vj. 6,6 Mio. Euro) aus der durchgeführten Beitragsanpassung. 

Auch das Neugeschäft des Unternehmens von Axa und Gothaer liegt mit 57,8 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau von 52,1 Mio. Euro. Die Anzahl der Versicherungsverträge im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft stieg von 1.822.989 Stück zum Ende des Jahres 2022 auf 1.842.642 Stück Ende 2023.

Die Rückversicherungsprämien, insbesondere aus der Quotenrückversicherung, haben sich infolge der gestiegenen Bruttobeitragseinnahmen erhöht, schreibt Roland. Der Anteil der Rückversicherung an den gebuchten Bruttobeiträgen des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäfts betrug 41,5 Prozent (227,0 Mio. Euro) nach 41,4 Prozent (217,4 Mio. Euro) im Vorjahr. 

Aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft hat Roland Rechtsschutz 12,5 Mio. Euro (Vj. 12,0 Mio. Euro) an Beiträgen erzielt. Davon entfallen 7,5 Mio. Euro (Vj. 7,1 Mio. Euro) auf den Versicherungszweig Rechtsschutzversicherung sowie 5,0 Mio. Euro (Vj. 4,9 Mio. Euro) auf den Versicherungszweig Sonstige finanzielle Verluste.

Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der gemeldeten Leistungsfälle im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft auf 431.700 Stück (Vorjahr 393.138 Stück) erhöht, meldet Roland. Mit 272,2 Millionen Euro (Vorjahr 252,9 Millionen Euro) wurden zudem höhere Leistungszahlungen erbracht. Ursache für die Erhöhung sei das deutliche Bestandswachstum sowie vermehrte Schadenzahlungen für Groß- und Kumulschäden. 

Während die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb primär aus dem starken Neugeschäft heraus im vergangenen Geschäftsjahr auf 171,0 Mio. Euro (Vorjahr 164,8 Mio. Euro) stiegen, sanken die Verwaltungskosten infolge eines strikten Kostenmanagements auf 43,3 Mio. Euro (Vorjahr 45,3 Mio. Euro).

Das versicherungstechnische Ergebnis sank leicht auf 33,4 Mio. Euro. Im Jahr zuvor belief es sich auf 33,8 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss von Roland Rechtsschutz stieg von 20,1 Mio. Euro auf 27,4 Mio. Euro.

Autor: VW-Redaktion

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