Franke und Bornberg nimmt Hausrattarife unter die Lupe

Fanke und Bornberg hat die Angebote in der Hausratversicherung getestet. Bild von Ferenc Keresi auf Pixabay

Das Ratingunternehmen hat in seiner jüngsten Analyse die aktuellen Angebote zur Hausratversicherung getestet. Dabei haben die Analysten unter anderem Umweltrisiken und Cybergefahren berücksichtigt. Geprüft wurde, in welchem Umfang Hausrat-Tarife diesen und weiteren Herausforderungen gerecht werden.

Maßstab sei aber der Bedarf von Privatpersonen. Standardleistungen wie Versicherungsschutz bei Brand, Sturm, Leistungswasser oder Einbruch-Diebstahl werden nicht berücksichtigt, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Hier gebe es allerdings wenig oder gar keine Leistungsunterschiede.

Neu im Kriterienkatalog seien allerdings Regelungen bei Diebstahl aus Wohnwagen und Wohnmobilen, Trickdiebstahl, Phishing sowie Gebäudeschäden durch Fehlalarm. Beim neuen Kriterium Versichererwechsel prüfen die Analysten, ob nach einem Wechsel unklare Zuständigkeiten drohen. Zudem hat Franke und Bornberg einige Aspekte überarbeitet. Dazu zählen laut Ratingunternehmen auch die Außenversicherung, Diebstahl, Reparaturkosten für beschädigte Gebäude, unbefugter Einsatz von Bank- und Kundenkarten sowie Datenrettung.

Quelle: Franke und Bornberg

Für das aktuelle Rating haben die Analyst:innen von Franke und Bornberg demnach insgesamt 302 Tarife von 95 Versicherern untersucht. Das Ergebnis: Rund 26 Prozent der Tarife (78) erreichen auf Anhieb die neue Topnote FFF+. Weitere 20 Prozent (60 Tarife) erhalten die zweitbeste Wertung FFF. Nur zehn Tarife landen abgeschlagen in der schlechtesten Klasse F-.

„Der Wertekatalog ist im Wandel, ebenso wie unsere Lebensgewohnheiten. Klimakrise und Cyberrisken bedrohen unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen“, kommentiert Michael Franke, Gesellschafter-Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH. Daher müssten die Versicherer geeignete Antworten auf diese Trends finden.

Autor: VW-Redaktion

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