E.ON gründet 2,5 Mrd. Euro schweren Pensionsfonds

Die Rückdeckungsversicherung in der Handelsbilanz wird bei den Pensionszusagen neu bewertet. Quelle: Harry Strauss auf Pixabay

Der E.ON Pensionsfonds übernimmt nach Abschluss des noch laufenden Bafin-Zulassungsverfahrens den innogy-Rentnerbestand vom Willis Towers Watson Pensionsfonds. Bereits mit dem Anfangsbestand von rund 10.000 Betriebsrentnern und rund 2,5 Milliarden Euro Sicherungsvermögen, der 2019 vom RWE Pensionsfonds auf den Willis Towers Watson Pensionsfonds übertragen wurde, wird sich der E.ON Pensionsfonds unmittelbar in die Riege der größten deutschen Unternehmenspensionsfonds einreihen. 

“Getreu dem Motto ‘nach dem Projekt ist vor dem Projekt’ haben wir schon parallel zum Closing der innogy-Transaktion die Gründung des E.ON Pensionsfonds auf den Weg gebracht, um den innogy-Rentnerbestand schließlich hier aufnehmen zu können”, kommentiert Stefan Brenk, Head of Pension Finance & Asset Strategy bei E.ON und Vorstandsvorsitzender des E.ON Pensionsfonds.

Willis Towers Watson stellte im Rahmen der Übernahme des innogy-Konzerns durch E.ON seine Pensionsfondsplattform zur Verfügung. Eingebettet in die Unternehmenstransaktion übernahm zunächst der Willis Towers Watson Pensionsfonds im Dezember 2019 den innogy-Rentnerbestand vom RWE Pensionsfonds. Der Wechsel von der Konzern- zur Anbieterlösung war im Rahmen der Übernahme von innogy durch E.ON zwingend erforderlich geworden. Für die innogy-Betriebsrentner änderte sich durch den Anbieterwechsel nichts. Die unternehmensintern im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) eingespielten Arbeitsabläufe wurden weitgehend unverändert fortgeführt.

Autor: VW-Redaktion

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