Personal erwartet Digitalisierungsschub in der Versicherungsbranche

Digitalisierung und Disruption. Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Eine große Mehrheit der Versicherungsmitarbeiter (86 Prozent) rechnet mit einem zusätzlichen Digitalisierungsschub durch die Corona-Krise. Nur eine relativ kleine Minderheit von 17 Prozent der Führungskräfte sehen dadurch das „klassische“ Versicherungsgeschäft in Gefahr.

Immerhin 44 Prozent der Vorgesetzten betonen zuerst die Chancen, die durch die Digitalisierung des Versicherungsgeschäfts entstehen. 39 Prozent sprechen Chancen und Risiken nach Meinung der Angestellten ausgewogen an. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Software-Unternehmens Adcubum unter 300 Mitarbeitern der deutschen Versicherungswirtschaft.

So müsse das Geschäftsmodell einer Versicherung künftig an einer übergeordneten Digitalstrategie ausgerichtet werden, um die Effizienzvorteile innerhalb einer Organisation konsequent auszuschöpfen, betont Franz Bergmüller, Mitglied der Geschäftsleitung des Softwareherstellers Adcubum.

„Die Coronakrise war ein Weckruf für die Versicherungsbranche. Nun hat sich endgültig die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Digitalisierung mehr ist als ein Nice-to-have. Stattdessen steht sie im Zentrum wichtiger Veränderungen und bildet das Fundament für automatisierte Prozesse und eine notwendige Kostensenkung.“

Franz Bergmüller, Mitglied der Geschäftsleitung des Softwareherstellers Adcubum

„Der gesellschaftliche und unternehmerische Wandel im Zuge Corona-Pandemie rollt nach wie vor in einem großen Tempo über die Versicherer. Aber die Studienergebnisse zeigen: Die Branche konnte bis jetzt insgesamt gut reagieren“, so Adcubum-CCO Bergmüller.

Autor: VVW-Redaktion

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