Belgien ändert wegen Klimawandel Katastrophenversicherung

Es wird heißer und stürmischer, Belgien reagiert. Bild von Greg Montani auf Pixabay

Der Klimawandel hat in Belgien für einen Wechsel in der Agrar- und Wetterversicherung geführt. Die Änderung ist nicht weniger als eine komplette Abkehr vom ursprünglichen System.

Ab dem Jahr 2020 wird es keinen Katastrophenfonds mehr wie bisher geben, stattdessen wird eine umfassende Wetterversicherungspolitik eingeführt. Erwirbt ein Unternehmer eine solche Versicherung, werden ihm bis zu 65 Prozent der Jahresprämie erstattet, wie das zuständige Ministerium in Flandern bekanntgab.

Fünf Versicherer wurden von der Flämischen Regierung anerkannt: BC Insurance, MS AMLIN Insurance, NV Hagelunie, Mutual hail insurance Company AgriVer BA und die hierzulande beheimatete Vereinigte Hagel. Die Versicherungspolicen würden sich in den Bedingungen unterscheiden, die Wahl hätte der Kunde, erklärte die Politik.

Ab dem kommenden Jahr erhalten Unternehmer nur Entschädigungen aus dem Katastrophenfonds, wenn mindestens 25% ihres Unternehmens versichert sind.

Einen ähnlichen Weg wie Belgien geht auch das Bundesland Baden-Württemberg, es wird mehr Eigenverantwortung gefordert, die dann vom Land unterstützt wird.

Autor: VW-Redaktion

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