Simon Farr wechselt von BCA in den Vorstand von germanBroker.net

Simon Farr wird neuer IT-Vorstand des Maklerverbunds germanBroker.net

Vom Pool zum Verbund: Simon Farr dürfte vor einer nahtlosen Umstellung stehen, doch seine neuen Aufgaben haben es in sich. Der Informatiker übernimmt den IT-Vorstandsposten bei germanBroker.net. Während ihm das Marktumfeld vertraut sein dürfte, wartet auf technischer Ebene eine echte Bewährungsprobe – besonders im Nachgang der jüngsten Fusion von germanBroker.net und Charta, die die Komplexität im Vergleich zu BCA spürbar erhöht.

Nach dem Zusammenschluss von Blau Direkt und Netfonds sowie dem Einstieg der Vema bei der BCA folgte Mitte 2026 der nächste Paukenschlag: Die Germanbroker.net AG (gBnet) und die Charta Börse für Versicherungen AG einigten sich auf eine Fusion, VWheute berichtete. Mit der Eintragung ins Handelsregister am 25. August wurde die Fusion rechtlich wirksam vollzogen. Das gemeinsame Unternehmen firmiert seitdem unter dem Namen germanBroker.net AG und wird von Hartmut Goebel (bisheriger Vorstand von germanBroker.net) und Ulrich Neumann (bisheriger Vorstand der CHARTA Börse für Versicherungen AG) geführt.

Nun bekommt das Team Verstärkung. Ab sofort zieht Simon Farr als IT-Vorstand in die Führungsriege ein. Mit dem neu geschaffenen Vorstandsressort will das Unternehmen mit Sitz in Hagen und Düsseldorf die eigene technologische Ausrichtung sowie die Daten- und Prozesslandschaft schärfen. Schließlich gilt es auch, die IT-Systeme der fusionierten Unternehmen unter einen Hut zu bringen.

Der studierte Informatiker steuerte als Bereichsleiter IT & Daten die digitalen Agenden der BCA AG. Davor war er als CTO und Geschäftsführer der BCA-Tochter asuro GmbH über viele Jahre für den Aufbau digitaler Plattform- und Datenlösungen verantwortlich. Farr selbst blickt der neuen Herausforderung zuversichtlich entgegen: Aus seinen früheren Stationen seien ihm sowohl die spezifischen Herausforderungen unabhängiger Makler als auch die Anforderungen an eine moderne IT-Infrastruktur bestens vertraut, heißt es in einer Mitteilung.

Autor: VW-Redaktion