Früherer Mecklenburgische-Vorstand Bruno Gas verstorben
Der ehemalige Versicherungsmanager Dr. Bruno Gas ist am 7. Juni 2026 verstorben. Bildquelle: Melanie auf Pixabay
Dr. Bruno Gas ist am 7. Juni 2026 verstorben. Wie sein Sohn in einer Mitteilung erklärte, ist der ehemalige Versicherungsmanager nach langer Krankheit friedlich eingeschlafen. Gas prägte lange die Geschäfte des Hannoveraner Gegenseitigkeitsversicherers Mecklenburgische und arbeitete später für den Terrorversicherer Extremus.
„Leider ist mein Vater gestern verstorben“, schreibt Gas‘ Sohn Tonio Klein in einer Mitteilung, die die Redaktion Montagvormittag erreichte. Der in der Branche geschätzte und profilierte Experte ist am Sonntag, den 7. Juni 2026, nach langer Krankheit friedlich eingeschlafen, heißt es. Gas wurde 89 Jahre alt.
Der in Teschen/Oberschlesien Geborene absolvierte von 1953 bis 1957 eine Versicherungslehre bei der Concordia Feuerversicherung in Hannover und trat nach Abschluss der Ausbildung in die Dienste der Mecklenburgischen Versicherungs-Gesellschaft a.G. ein. Neben seiner beruflichen Tätigkeit studierte er Betriebswirtschaftslehre in Hannover und Göttingen und promovierte 1971 zum Dr. rer. pol. Ab 1971 gehörte Gas den Vorständen der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe an, deren Vorsitzender er im Jahr 1978 wurde.

2002 wechselte er in den Aufsichtsrat der Mecklenburgischen und der Swiss Re Germany als deren Vorsitzender und übernahm den Vorstandsvorsitz des Kölner Terrorversicherers Extremus.
Bis zur Verschmelzung auf den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. arbeitete Gas als Vorsitzender des Verbands der Schadenversicherer und hat sich in zahlreichen Gremien der nationalen und internationalen Assekuranz engagiert. Von 2000 bis 2004 war er Mitglied der VVG-Reformkommission des Bundesjustizministeriums.
Der Redaktion begegnete Gas auch als Fachautor. Zum 225. Jubiläum der Mecklenburgischen verfasste er in der März-Ausgabe 2022 einen ausführlichen Beitrag über die Entstehungsgeschichte des „ältesten Hagelversicherers der Welt“.
Autor: Redaktion
