Elzenheimer wird Personalchefin bei Helvetia Deutschland

Annette Elzenheimer folgt als Personalchefin der Helvetia Deutschland auf Kirsten Granzer. Bildquelle: Helvetia

Annette Elzenheimer (49) übernimmt zum 1. Mai den Posten als Chief Human Resources Officer der Helvetia Deutschland. Sie folgt auf Kirsten Granzer (62), die Ende April auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen die Gesellschaft verlässt. Nach der Fusion steht die Gruppe insgesamt vor größeren personellen Umbauarbeiten, die orchestriert werden müssen. Helvetia rechnet bis 2028 mit einer Reduktion von 2.000 bis 2.600 Vollzeitstellen in der gesamten Organisation.

Elzenheimer verfügt über langjährige Erfahrung im HR-Bereich. Vor ihrem Einstieg 2018 als Leiterin des Personalbereichs bei Baloise in Deutschland (ehemals Basler Versicherungen) war die Diplom-Wirtschaftsjuristin in verschiedenen Führungspositionen im Gesundheitskonzern Fresenius und der Freudenberg Gruppe im In- und Ausland tätig. Nach der Fusion von Helvetia und Baloise im Dezember 2025 übernahm sie die Bereichsleitung Human Resources der neuen Organisation Helvetia Deutschland.

„Mit ihrem breiten Erfahrungshintergrund und der Fähigkeit, Organisationen in Transformationsphasen klar auszurichten, wird Elzenheimer die begonnenen Veränderungen bei Helvetia Deutschland konsequent weiterführen und neue Impulse für eine zukunftsorientierte Unternehmensentwicklung setzen“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Integration der beiden Schweizer Konzerne Helvetia und Baloise schreitet nach Angaben der Geschäftsleitung planmäßig voran, hieß es zuletzt.  Bis Ende 2025 wurden bei der Helvetia Baloise Synergien und Effizienzen von 139 Mio. Franken auf Run-Rate-Basis realisiert. Insgesamt strebt der Versicherer eine jährliche Run-Rate-Synergien aus der Fusion von rund 350 Mio. Franken vor Steuern an. In Kombination mit bestehenden Kostenprogrammen soll der Gesamteffekt bis Ende 2028 Synergien von etwa 650 Mio. Franken erreichen, wovon bis zum genannten Zeitpunkt 90 Prozent realisiert sein sollen.

Ein weniger erfreulicher Bestandteil der Effizienzsteigerung ist der Abbau von Arbeitsplätzen. Die Gruppe rechnet bis 2028 mit einer Reduktion von 2.000 bis 2.600 Vollzeitstellen in der gesamten Organisation. „Bis zum Ende des ersten Quartals 2026 entsprechen die Fälle, in denen Mitarbeitende das Unternehmen verlassen haben oder eine Kündigung erhalten oder selbst eingereicht haben, etwas mehr als 1.100 Vollzeitstellen. Der Stellenabbau erfolgte durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen, darunter Frühpensionierungsprogramme, natürliche Fluktuation sowie – wo unvermeidbar – Kündigungen“, berichtet der Versicherer.

Autor: VW-Redaktion