Scherbaum von Health for all: „Corona hat bKV in den Fokus gerückt“

Marco-Scherbaum bei einer Keynote. Quelle: Health for all.

Wie kam eigentliche betriebliche Krankenversicherung (bKV) durch die Coronakrise? Diese Frage hat Marco Scherbaum, Geschäftsführer des Maklerunternehmens Health for all, in einem Interview mit einem Marktteilnehmer beantwortet. Spoiler: Selbst Corona hat kaum Spuren hinterlassen, von den Produktmachern erwartet er mehr.

„Natürlich war das zweite Quartal vom Lockdown geprägt und führte zu einer temporären Zwangspause“ erklärt Scherbaum. Einige Unternehmen würden sich daher „zurückhaltend verhalten“, erklärt der Geschäftsführer gegenüber dem interviewenden Ratingunternehmen Assekurata.  Insgesamt zeige sich in der bKV allerdings ein „positives Bild“. Seit Beginn der 2. Jahreshälfte könne er „erfreulicherweise keine generelle Zurückhaltung“ mehr erkennen.

Er kann Corona sogar etwas Gutes abgewinnen: „Aus meiner subjektiven Wahrnehmung hat die Pandemie bei einigen Personalverantwortlichen zu einem Bedeutungswechsel geführt“. Das „wichtige Thema“ der betrieblichen Gesundheitsversorgung wurde in den Fokus „gerückt“.

Den Vermittlern rät der Geschäftsführer, diese Entwicklung zu nutzen. Die bKV könne als Türöffner dienen, doch eine persönliche Ansprache sei erforderlich. „Die betriebliche Krankenversicherung muss in erster Linie auf die individuellen Wünsche, Ziele und Anforderungen der Unternehmer abgestimmt sein.“

Auf der Produktseite sieht Scherbaum noch Verbesserungspotential. Die Versicherer wären gefragt, bei der Produktentwicklungen „künftig verstärkt an zielgerichteten innovativen Leistungsbereichen zu arbeiten“. Da beträfe besonders die Bereiche Prävention, Flexibilität in der Auswahl von ärztlichen medizinischen Leistungen sowie Services.

Autor: VW-Redaktion

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