„Anbieter von Cyberversicherungen treffen bei KMU häufig auf eine Reihe von Vorbehalten“

Quelle: Bild von TheDigitalWay auf Pixabay

Cyberversicherungen gehören noch immer zu den Nischenprodukten der Branche. Gerade kleine und mittlere Unternehmen scheinen sich mit diesen Policen wohl noch schwer zu tun – vor allem, da das Cyberrisiko sehr von dem Grad der Digitalisierung und dem Reifegrad der Cyber-Schutz Maßnahmen abhängt. „Daher treffen die Anbieter von Cyberversicherungen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen häufig auf eine Reihe von Vorbehalten“, glaubt Michael Teschner von Veronym.

„Eine Cyberversicherung ist wie ein Airbag im PKW – man möchte sich damit eigentlich am liebsten gar nicht beschäftigen und vermutet, dass man ihn eh nie benötigt. Und dennoch würde wohl kaum ein Kunde heute noch einen PKW ohne Airbag kaufen. Da Cyberversicherungen für den Kunden jedoch einiges komplexer sind als ein Airbag, sind viele Unternehmen noch zögerlich. Es wäre aber dringend anzuraten, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und einige Vorbehalte einer ernsthaften Prüfung zu unterziehen“, betont der Experte.

„Zahlreiche KMUs fragen sich, ob sie sich eine Cyberversicherung überhaupt leisten können. Dabei sollte man sich eher fragen, ob man es sich leisten kann, nicht gegen entsprechende Vorfälle abgesichert zu sein. Rund ein Drittel aller KMUs wurden bereits Opfer eines Cyberangriffs. Knapp 22.000 Euro Schaden verursacht ein Cyberangriff im Schnitt in Kleinunternehmen. Allerdings können auch deutlich höhere Kosten im sechsstelligen Bereich entstehen“, erläutert Teschner.

Autor: VW-Redaktion

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