AGI-Chef Pross plant Übernahmen bei Private-Equity-Fonds

Quelle: Allianz

Tobias Pross, Vorstandsvorsitzender von Allianz Global Investors (AGI) will im Bereich des aktiven Asset-Managements wachsen – auch durch Übernahmen. Im Fokus stehen Privatplatzierungen und Asien. Für die Allianz geht es darum, eine kritische Größe zu erreichen.

Die Assets under Management stiegen auf dem Gebiet der Private-Equity-Fonds seit 2013 von zwei auf 85 Mrd. Euro. Gegenüber Bloomberg teilte Pross mit, dass dies ein Feld sei, auf dem man durch Übernahmen wachsen wolle. „Wir werden sicherlich eine aktive Rolle bei der Konsolidierung spielen, wenn es für unser Geschäft und unsere Kunden sinnvoll ist“, erklärt der AGI-Boss.

„Infrastruktur-Investments sind weiter ein heißes Thema für uns“, sagte Pross. Große Hoffnungen setze er auch auf das neue Kredit-Team in Singapur. Es gehe darum, Geld an Firmen zu verleihen und Banken zu verdrängen. „Wir sehen hier sehr viele Möglichkeiten.“ Asien würde in den nächsten Jahren die Region sein, die Wachstum verspricht.

Mangels Performance kann AGI mit vielen großen Vermögensverwaltern nicht mithalten. Die Corona-Pandemie sorgte im ersten Quartal für weitere massive Geldabflüsse. Investoren zogen drei Mrd. Euro ab, bei PIMCO waren es 43 Mrd. Euro.

Autor: VW-Redaktion

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