Gallagher Re-Halbjahresbericht: Versicherte Schäden durch Naturkatastrophen im Sinkflug, doch von Entwarnung kann keine Rede sein
Die Ahrtal-Katastrophe ereignete sich Mitte Juli 2021 nach extremen Regenfällen durch das Tiefdruckgebiet "Bernd", die zu einem verheerenden Hochwasser führten. Es kamen 135 Menschen ums Leben. Quelle: Zurich
Der Rückversicherungsmakler Gallagher Re hat im ersten Halbjahr 2026 einen deutlichen Rückgang der weltweiten versicherten Schäden durch Naturkatastrophen festgestellt. Entwarnung geben die Fachleute in ihrem Halbjahresbericht damit jedoch nicht. Denn ein außergewöhnlich starkes El Niño-Phänomen und eine geografische Verschiebung von Naturgefahren dürften die Risikoprofile von Versicherern und Unternehmen erheblich durcheinanderwirbeln, so die Einschätzung.
