Das Hormuz-Dilemma: Pseudo-Versicherungen zwischen politischer Erpressung und echtem Schadensersatz
Bildquelle: Hapag-Lloyd
Teheran plant, den strategischen Golf von Hormuz über eine obligatorische „Zwangsversicherung“ zu monetarisieren – ein Akt, als würden Großbritannien und Frankreich plötzlich Passagegebühren für den Ärmelkanal verlangen. Doch das System birgt eine Sollbruchstelle: Sollte ein Frachter auf eine Mine laufen, muss der iranische Staat erst noch beweisen, ob er die Kehrseite des Versicherungsprinzips – die prompte und unbürokratische Schadensersatzleistung im Großschadensfall – überhaupt bedienen kann und will.
