Allianz Trade: Deutsche Exportwirtschaft setzt auf Eindämmung des Iran-Kriegs

Die deutschen Exportunternehmen geben sich trotz der angespannten geopolitischen Lage im Nahen Osten bemerkenswert zuversichtlich. Laut einer aktuellen Umfrage des Kreditversicherers Allianz Trade rechnen 83 Prozent trotz der jüngsten Eskalation mit steigenden Exportumsätzen. Wichtig sei nun, dass die vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran halte, wie Björn Griesbach, Chef-Ökonom bei Allianz Trade, in einem Pressegespräch betonte. Dass sich viele Unternehmen einen gewissen Grundoptimismus bewahren, führt Griesbach auch darauf zurück, dass die meisten Exporteure angesichts unzähliger Krisen „ein Stück weit abgestumpft sind“. Der Iran-Krieg wirft zudem die Frage auf, wie es um die Risiko-Exponierung des weltgrößten Kreditversicherers in der Region bestellt ist.

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Verdopplung der Rückversicherungskapazität: Sechs weitere US-Versicherer stützen Golf-Schifffahrt

Im Angesicht der Spannungen am Persischen Golf bündeln US-Versicherungsgiganten ihre Kräfte. Die staatliche Entwicklungsbank International Development Finance Corp. (DFC) und Chubb geben bekannt, dass sechs weitere US-Versicherer, darunter AIG, Berkshire Hathaway und Travelers, zusätzliche Kapazitäten in Höhe von 20 Mrd. Dollar für die spezielle Transport-Rückversicherungslösung (Marine Reinsurance Facility) bereitstellen werden, um Reedereien gegen Kriegsgefahren, Ladungsverluste und Haftpflichtansprüche in der Region abzusichern.

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Straße von Hormus: Howden Re schätzt Kasko-Kriegsschäden auf 1,75 Mrd. Dollar und sorgt sich um das „Single Occurence“-Szenario

Während Hunderte Schiffe im Persischen Golf festsitzen, steigen die Kosten für die Versicherer massiv an. Ein neuer Bericht von Howden Re beziffert die bisherigen Kasko-Kriegsschäden (Hull War) auf 1,75 Mrd. Dollar – und warnt vor gewaltigen Folgerisiken für die Ladung. Ein großes Problem für die Branche dürfte die Einstufung des wochenlangen Krieges als „Single Occurrence“ werden. Wenn das der Fall sein sollte, greifen die Rückversicherungsverträge (Excess of Loss) massiv.

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Ping An überdenkt US-Investitionen

Der chinesische Versicherer Ping An trägt sich mit dem Gedanken, seine US-Investitionen zurückzufahren. Es gehe um die entscheidende Frage, „wie viel Kapital wir weiterhin in den USA investieren und ob wir dies überhaupt tun“, sagte Hoi Tung, CEO von Ping An Overseas Holdings. Die Einheit, in der Ping An seine Auslandsinvestitionen bündelt, verwies auf die zunehmende Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten infolge des Iran-Kriegs.

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Lloyd’s-CEO Tiernan: „Der Versicherungsmarkt ist weiterhin geöffnet und erstellt Angebote für Schiffsrisiken“

Trotz der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus bleibt der Versicherungsmarkt handlungsfähig. Das betonte Patrick Tiernan, Chef des traditionsreichen Londoner Versicherungsmarkts Lloyd’s of London, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Lloyd’s stelle „weiterhin Angebote für Risiken bereit – sowohl für stationäre Schiffe als auch für solche, die sich für die Durchfahrt entschieden haben“, sagte Tiernan. Unterdessen kann der älteste Versicherungsmarktplatz der Welt auf ein starkes Jahr 2025 zurückschauen.

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Chubb führt US-Rückversicherungsprogramm zur Absicherung des Schiffsverkehrs an

Das von den USA geplante Rückversicherungsprogramm, das den zum Erliegen gekommenen Handel durch die Straße von Hormus wiederbeleben soll, wird vom US-Versicherer Chubb angeführt. Das teilte die zuständige staatliche Entwicklungsbank DFC mit. Beim weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück wird die Initiative unterdessen zurückhaltend kommentiert.

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Iran-Krieg könnte Spezialgeschäft von Hannover Rück treffen

Der Rückversicherer Hannover Rück hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient und will daran auch die Aktionäre stärker teilhaben lassen. Die Dividende soll von neun auf 12,50 Euro je Aktie steigen, zugleich will der Konzern seine Bilanz für künftige Krisen robuster aufstellen. Mit Blick auf den Irankrieg wagt sich das Management noch nicht mit einer Prognose potenzieller Schäden vor. Im Spezialgeschäft dürfte der seit gut zwei  Wochen andauernde Konflikt allerdings Spuren hinterlassen.

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Moody’s: Iran-Krieg erhöht Risiken für Spezialversicherer

Der Konflikt rund um den Iran verschärft die Risikolage für internationale Spezialversicherer erheblich. Besonders betroffen sind Anbieter von Policen für Schifffahrt, Luftfahrt sowie politische Gewalt. Zu dieser Einschätzung kommt ein Bericht der Ratingagentur Moody’s Ratings. Zugleich erwarten die Analysten, dass die finanziellen Folgen für große Versicherungsgruppen beherrschbar bleiben könnten – vorausgesetzt, die militärische Eskalation bleibt zeitlich begrenzt.

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US-Rückversicherungsprogramm für Schiffe in der Golfregion stößt auf Skepsis

Die US-Regierung hat ein staatlich gestütztes Rückversicherungsprogramm angekündigt, um den Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder in Gang zu bekommen. Der Iran-Krieg hat den Schiffsverkehr in der Region nahezu zum Erliegen gebracht, sodass der Ölpreis erstmals seit Februar 2022 auf über 100 Dollar gestiegen ist. Fachleute sind allerdings skeptisch, dass die Maßnahme ausreicht.

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Iran-Krieg und Versicherungsmarkt: „In der aktuellen Lage wird die Risikotransparenz zum zentralen Verhandlungsfaktor”

Die jüngsten Ereignisse im Iran und die militärische Eskalation in der Golfregion sind für viele Menschen mit Sorge, Betroffenheit und auch persönlicher Angst verbunden. Hinter den Meldungen stehen Schicksale, Unsicherheit und menschliches Leid. Zugleich entsteht für Unternehmen und Risikoverantwortliche ein Handlungsauftrag, die Lage auf kurzfristige Marktreaktionen in einzelnen Sparten und in die mittel- bis langfristige Stabilität der großen internationalen Versicherungsprogramme in Sach- und Haftpflicht zu bewerten. Eine Analyse von Alexander Skorna und Niclas von Bernstorff.

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Moody´s: „Auswirkungen des Iran-Konflikts vorerst begrenzt, Risiken steigen bei anhaltenden Störungen“

Die Ratingagentur Moody’s erwartet für Versicherer im Golf-Kooperationsrat (GCC) kurzfristig nur begrenzte Auswirkungen durch den aktuellen Iran-Krieg. Während die direkten Schadensmeldungen minimal bleiben dürften, könnten eine anhaltende Instabilität und sinkende Vermögenswerte die Branche langfristig unter Druck setzen.

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