Reformvorschläge der Rentenkommission: Das sagt die Branche
Am Dienstag stellten die Vorsitzenden der Rentenkommission, Constanze Janda und Frank-Juergen Weise (M), gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, li.) und Bundesarbeitsministerin Baerbel Bas (SPD, re.) ihre Empfehlungen im Berliner Kanzleramt vor. Bildquelle: Picture Alliance / epd-bild | Christian Ditsch
Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat am Dienstag ihre 33 Empfehlungen für eine Reform der Alterssicherung vorgelegt. In ihrem Bericht empfiehlt die Kommission etwa, die gesetzliche Rentenversicherung auf weitere Personenkreise wie Selbstständige und Abgeordnete auszuweiten. Gleichzeitig plädiert sie für die Abschaffung der Rente mit 63 sowie eine schrittweise Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. Während das Rentenniveau stabil bleiben soll, wird vorgeschlagen, die Rentenerhöhungen ab 2031 hinter der Lohnentwicklung zurückbleiben zu lassen. Die Reaktionen in der Versicherungs- und Vermittlerbranche fallen erwartungsgemäß gemischt aus. VWheute hat erste Stimmen zusammengetragen.
