Uniqa: Auslandsgeschäft wächst um 10,8 Prozent
Uniqa-Tower in Wien. Quelle: Uniqa
Die Uniqa Insurance Group kommt mit ordentlichen Ergebnissen aus dem ersten Halbjahr 2025. Die verrechneten Prämien stiegen gegenüber dem Vorjahr um 9,7 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern legte um 6,5 Prozent auf 295,5 Millionen Euro zu. Rückschläge gab es beim Finanzergebnis.
Größere Fortschritte erzielte Uniqa im internationalen Geschäft: Während die Prämien in Österreich um 4,8 Prozent zulegten, wuchs das Volumen in den Auslandsmärkten um 10,8 Prozent. In Summe belief sich der Versicherungsumsatz nach IFRS 17 auf 3,5 Milliarden Euro – ein Plus von 8,9 Prozent. Alle Sparten trugen zu diesem Ergebnis bei: Schaden- und Unfallversicherung wuchs um 8,6 Prozent, die Krankenversicherung um 8,4 Prozent und die Lebensversicherung um 12,1 Prozent.
Das Kapitalanlageergebnis lag mit 400 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert (437,7 Millionen Euro). Das Finanzergebnis sank dagegen deutlicher von 129,5 auf 88,2 Millionen Euro. Unter dem Strich kam ein Konzernergebnis nach Steuern von 232,5 Millionen zustande. Das entspricht einem Rückgang um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Netto-Combined-Ratio in der Schaden- und Unfallversicherung fiel von 91,7 auf 90,5 Prozent, die Prämien kletterten um 11,8 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. In der Krankenversicherung legten die Prämien um 7,1 Prozent auf 811,3 Millionen Euro zu, in der Lebensversicherung um 5,7 Prozent auf 862,7 Millionen Euro.
Mit Blick auf das Gesamtjahr 2025 hebt das Management seine Prognose an. Vor Steuern erwartet Uniqa ein Ergebnis zwischen 490 und 510 Millionen Euro, vorausgesetzt, es kommt nicht zu größeren Belastungen durch Naturkatastrophen oder erneute Kapitalmarktturbulenzen. 2024 belief sich das Ergebnis vor Steuern auf 441,9 Millionen Euro nach 426,4 Millionen Euro 2023.
2025 ist für die Uniqa das erste Jahr des neuen Strategieprogramms „Uniqa 3.0 – Growing Impact“. Der Fokus liege auf der Stärkung des versicherungstechnischen Kerngeschäfts in Österreich sowie auf profitabler Expansion in den Märkten Zentral- und Osteuropas. Aktionäre dürfen weiterhin mit einer Ausschüttungsquote von 50 bis 60 Prozent rechnen.
Autor: VW-Redaktion
