Gute Geschäfte in Polen pushen VIG-Ergebnis

VIG-Chef Hartwig Löger. Bildquelle: Ian Ehm/ VIG

Die Vienna Insurance Group (VIG) ist in Osteuropa traditionell gut aufgestellt. Dieser erweist sich derzeit als Zugpferd für die gesamte Gruppe nach den ersten neun Monaten. Das Prämienvolumen in Polen stieg um 16 Prozent. Auch in der erweiterten CEE-Region wuchsen die Einnahmen zweistellig.

Die Vienna Insurance Group (VIG) steigerte ihre verrechneten Prämien nach den ersten neun Monaten des Jahres 2023 auf 10,6 Mrd. Euro (+1,1 Mrd. Euro bzw. +11,4 %). Das Plus gegenüber der Vorjahresperiode sei von allen Segmenten getragen worden, teilte der Versicherer aus Österreich gestern mit.

In Österreich hat man ein Prämienvolumen von 3,3 Mrd. Euro (+2,3 %) und in der Tschechischen Republik von 1,76 Mrd. Euro (+9,2 %) erzielt. In beiden Ländern resultiert das Prämienplus vorrangig aus dem Sach- und Krankenversicherungsgeschäft. Polen hat mit 1,15 Mrd. Euro Prämienvolumen eine zweistellige Prämiensteigerung verzeichnen (+16 %). Man führt das auf eine gute Entwicklung in den Sparten Kfz-Kasko, der sonstigen Sachversicherung sowie den Leben-Einmalbeiträgen zurück.

In der erweiterten CEE-Region (Albanien, Kosovo, Baltikum, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Moldau, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien, Slowakei, Ukraine und Ungarn) stiegen die Prämien insgesamt um 11,3 Prozent auf 3,0 Mrd. Euro. Die Treiber waren unter anderem eine starke Performance in Ungarn (+122,5 Mio. Euro) und den baltischen Staaten (+62,9 Mio. Euro). Das Kfz-Kaskogeschäft in Rumänien sorgte für ein Plus in Höhe von 53 Mio. Euro. Die Spezialmärkte (Deutschland, Georgien, Liechtenstein, Türkei) haben Prämien in Höhe von 769 Mio. Euro Prämien erwirtschaftet, ein Plus von 42,1 Prozent. Wobei das Wachstum maßgeblich aus der Türkei, sowohl im Lebens- als auch Kfz- und Sachversicherungsbereich resultiert.

„Wir sehen uns auch betreffend Ergebnis vor Steuern voll auf Kurs und erwarten für 2023 ein Ergebnis am oberen Ende der prognostizierten Bandbreite“, erklärt Hartwig Löger, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Vienna Insurance Group. Die Bandbreite liegt zwischen 700 – 750 Mio. Euro.

Autor: VW-Redaktion

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