NV Versicherung schließt 2021 mit deutlichem Gewinneinbruch ab

Konzernsitz der NV. Quelle: NV Versicherung

Die NV Versicherung hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem deutlichen Gewinnrückgang abgeschlossen. Unter dem Strich stand ein Plus von 51.932 Euro (2020: 1.168.888 Euro). Ein wesentlicher Grund war die Schadenbelastung durch Auswirkungen der Flutkatastrophe im Ahrtal und weiteren Naturkatastrophen.

Unternehmensangaben zufolge hat sich die Schadenquote demnach allein in der Sparte Hausrat fast verdoppelt. Ein Hauptgrund, warum die NV-Gesamtschadenquote für 2021 mit 55,4 Prozent (2020: 50,6 Prozent) ebenfalls spürbar anstieg. Allerdings sind auch die Beitragseinnahmen im Vergleich zum Vorjahr (2020: 41,4 Mio. Euro) auf 43,6 Mio. Euro gestiegen.

Gestiegen ist auch die Zahl neuer NV-Mitglieder und deren Verträge. So verzeichnete die NV zum Jahresende über 363.000 Mitglieder mit mehr als 454.000 Verträgen. Damit kommen die Ostfriesen auf ein Beitragsvolumen von 43,6 Mio. Euro.

Allerdings geht die NV auch für das laufende Jahr von einer überdurchschnittlichen Schadenbelastung aus. Hier wird auch die Sturm-Serie mit „Ylenia“ „Zeynep“ und „Antonia“, die im Februar wüteten, besonders zu Buche schlagen, betont Vorstandschef Holger Keck.

Autor: VW-Redaktion

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