Roland Rechtsschutz verbucht 2021 mehr Prämieneinnahmen und weniger Leistungsfälle

Die Roland Rechtsschutz zieht Bilanz für 2021. Quelle: Roland

Die Roland Rechtsschutz hat im letzten Jahr bei den Beitragseinnahmen deutlich zugelegt. Allerdings hat der Kölner Rechtsschutzversicherer dabei auch von einem Rückgang bei den Leistungsfällen profitiert. Die konkreten Bilanzzahlen für 2021 im Überblick.

Insgesamt lagen die Bruttobeitragseinnahmen im Geschäftsjahr bei 520,8 Mio. Euro (2020: 495,2 Mio. Euro), was die Roland vor allem auf das inländische Direktgeschäft zurückführt. Von den Beiträgen im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft entfielen 458,0 Mio. Euro (2020: 432,6 Mio. Euro) auf das Inland und 51,7 Mio. Euro (2020: 51,6 Mio. Euro) auf das internationale Geschäft in Österreich, Italien und Norwegen. Auch die Neugeschäftsbeiträge stiegen mit 55,6 Mio. Euro über das Vorjahresniveau (2020: 49,1 Mio. Euro).

Die Zahl der gemeldeten Leistungsfälle im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft hat sich im Jahr 2021 zwar auf 391.243 Stück (Vorjahr 414.144 Stück) verringert. Dennoch wurden mit 242,0 Mio. Euro höhere Leistungszahlen als im Vorjahr (2020: 225,0 Mio. Euro) erbracht. „Hierfür waren insbesondere höhere Schadenzahlungen aufgrund des neuen Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) und im Rahmen des Dieselskandals ursächlich“, erklärt Vorstandschef Rainer Brune. Im übernommenen Versicherungsgeschäft fielen darüber hinaus 5,5 Mio. Euro (2020: 5,0 Mio. Euro) an Leistungszahlungen an.

Die Combined Ratio sank nochmals auf 92,4 Prozent (2020: 93,2 Prozent).  Aufgrund des positiven Schaden- und Kostenverlaufs erhöhte sich das versicherungstechnische Ergebnis im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr auf 23,6 Mio. Euro (2020: 19,4 Mio. Euro). Die versicherungstechnische Ergebnisquote belief sich auf 7,6 Prozent (2020: 6,9 Prozent) der verdienten Nettobeiträge.

Autor: VW-Redaktion

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