Wertgarantie hinkt 2021 einigen Zielvorgaben hinterher

Patrick Döring, Vorstandsvorsitzender der Wertgarantie. Quelle: Wertgarantie

Die Wertgarantie hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 nicht alle selbst gesteckten Ziele erreicht. So verzeichnete der Versicherer mit 1.610.000 einen leichten Rückgang bei den Neuverträgen. Insgesamt wuchs der Bestand dennoch absolut auf 6,87 Millionen Verträge. Für 2022 sieht man sich hingegen wieder auf Kurs.

Insgesamt gelang es der Wertgarantie Group, das Geschäftsjahr mit insgesamt 1,7 Millionen Neuverträgen abzuschließen und den Bestand auf über 7,25 Millionen Kunden auszubauen. „Wir hatten pandemiebedingt ein zurückhaltendes Neugeschäft. Unser Geschäftsmodell hat sich gerade in dieser Zeit erneut bewährt“, kommentiert Vorstandschef Patrick Döring.

Die Agila Haustierversicherung habe nach eigenen Angaben mit 87.000 Verträgen im Neugeschäft und einem Bestand von 380.000 Kunden Bestmarken erreicht. Zudem wurden 650.000 Rechnungen beglichen, was eine erneute Zunahme der Schadenregulierung bedeute.

Zudem hatte die Wertgarantie Group im vergangenen Geschäftsjahr Schadenaufwendungen von 223 Mio. Euro. Die Combined Ratio der Unternehmensgruppe lag bei 86,7 Prozent und liegt damit deutlich unter dem Zielwert von 90 Prozent. Die Beitragseinnahmen summierten sich auf 385,9 Mio. Euro.

„Das Jahr 2021 war für unsere Unternehmensgruppe in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr. In diesen unsicheren Zeiten sind wir dennoch dynamisch unterwegs: Wir wachsen weiter und haben als innovativer Lifestyleversicherer alle Chancen, in unseren Märkten Konsumelektronik, Fahrrad sowie Hund und Katze noch stärker zu werden. Neue Marktchancen nutzen wir aufgeschlossen und mit kreativen Ideen“, konstatiert Döring.

Autor: VW-Redaktion

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