Die USP der Ideal Leben

Die Ideal investiert seit mehr als 15 Jahren stark in Immobilien. Schwerpunkt ist die deutsche Hauptstadt. Quelle: Ideal

Die Ideal Lebensversicherung hält auch im Jahr 2022 an ihrer Überschussbeteiligung fest. Die Kunden des Berliner Gegenseitigkeitsversicherers erhalten weiter eine laufende Verzinsung von 3,0 Prozent. Hinzu kommt ein Schlussüberschussanteil von 0,7 Prozent und die Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Bewertungsreserven bei Auszahlung des Vertrages. Im Jahr 2021 bildete das mittelständische Unternehmen mit diesen Konditionen die Spitze des Marktes. Das Unternehmen hat viel vor.

Ideal ist Marktführer im Bereich der Pflegerentenversicherung. Ende 2015 hat das Unternehmen das volldigitale, transparente und flexible Altersvorsorgekonto UniversalLife eingeführt, das mittlerweile rund die Hälfte des Neugeschäftes ausmacht.

Im laufenden Jahr erwarten die Berliner eine Beitragssumme des Neugeschäftes von rund 0,9 Mrd. Euro und Prämieneinnahmen von rund 480 Mio. Euro. Der Kapitalanlagebestand nach Marktwerten wird auf rund 3,5 Mrd. Euro anwachsen. Der Bestandsbeitrag wird entgegen dem Branchentrend um circa 2,2 Prozent steigen.

Der Vorstandsvorsitzende blickt auf „ein sehr erfolgreiches, vielleicht sogar auf ein Rekordjahr 2021“. Das Unternehmen investiert seit mehr als 15 Jahren stark in Immobilien. Schwerpunkt ist die deutsche Hauptstadt.

„Wir sehen uns mit unserem hochgerechneten Geschäftsergebnis in unserer nonkonformistischen und opportunistischen Kapitalanlagestrategie bestätigt, die es uns ermöglicht, als einer von wenigen Lebensversicherern weiterhin klassische Garantieprodukte anzubieten“, erklärt Ideal-Chef Rainer M. Jacobus. „Unser Sicherungsvermögen ist in seiner Zusammenstellung ein Fonds, den man bei keiner Investmentgesellschaft kaufen kann.“

Nach eigenen Angaben seien die klassischen Produkte der Ideal auch im Rahmen von White-Label-Lösungen bei anderen Versicherern gefragt, die diese bei dem Berliner Unternehmen zukaufen. Jacobus rechnet mit einem Ausbau der Kooperationen: „Es gibt selbstverständlich eine Nachfrage nach klassischen Garantieprodukten von Kunden, die das Kapitalanlagerisiko nicht selbst tragen wollen. Wir stehen hier auch kurzfristig bereit, anderen Versicherern Lösungen anzubieten, um ihre Exklusivvertriebe und Bankenkooperationen auszustatten.“ Jacobus verweist hier auf eine fast 20-jährige Erfahrung in der „Versicherungsfabrik“.

Autor: VW-Redaktion