Provinzial-Chef Wolfgang Breuer steht im Visier der Justiz

Wolfgang Breuer. Quelle: Provinzial

Nach jahrelangen Verhandlungen hat die Provinzial 2020 die langersehnte Fusion bekannt gegeben. Für Konzernchef Wolfgang Breuer könnten manche Altlasten allerdings noch zu einem Problem werden. Nun hat die Justiz den Versicherungsmanager ins Visier genommen. Der Vorwurf: Scheinselbstständigkeit.

Laut eines Berichts des Manager Magazin soll die Provinzial Nordwest vor 2019 rund drei Dutzend Mitarbeiter in der IT-Abteilung als Scheinselbstständige beschäftigt haben. Damit habe die damalige Provinzial Nordwest unzulässigerweise einen mittleren einstelligen Millionenbetrag an Steuern und Sozialabgaben gespart.

Dabei spekuliert das Wirtschaftsmagazin, dass der damalige IT-Vorstand Thomas Niemöller geglaubt habe, die Angelegenheit schlichtweg aussitzen zu können. Erst als ein Teil der Verträge 2019 ausgelaufen sei, soll er dieser Beschäftigungspraxis ein Ende gesetzt haben.

Allerdings ermittelt wohl nun die Staatsanwaltschaft Münster in dieser Angelegenheit. Der Versicherer selbst wollte sich dazu laut Bericht nicht äußern. Die Staatsanwälte bestätigten hingegen laut Magazin die Ermittlungen, wollten sich aber nicht zu den Beschuldigten äußern.

Die Provinzial wollte den Bericht auf Anfrage von VWheute nicht kommentieren.

Autor: VW-Redaktion

Ein Kommentar

  • Wirklich eine absurde Stilblüte der völlig weltfremden und unbestimmten Gesetzeslage zum Einsatz externer IT-Freelancer…. auch eine Zeichen der völligen Selbst-Besserstellung des Staates, hier überhaupt mit Strafrecht zu hantieren….

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