Alte Leipziger-Hallesche legt im Lebengeschäft zu

Konzernzentrale der Alte Leipziger-Hallesche in Oberursel. Quelle: Alte Leipziger-Hallesche

Die Alte Leipziger-Hallesche hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 im Lebengeschäft zugelegt. So verbuchte der Versicherer aus Oberursel im Neugeschäft ein Plus von 1,8 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 3,8 Prozent auf fast 2,8 Mrd. Euro. Dabei stiegen die laufenden Beiträge sogar um 4,6 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro.

Die Hallesche Krankenversicherung verzeichnete 2020 gegenüber dem Vorjahr beim Neugeschäft ein Plus von 3,6 Prozent. Zugpferd war die Zusatzversicherung mit dem strategischen Geschäftsfeld “betriebliche Krankenversicherung”. Die gebuchten Bruttobeiträge wuchsen ebenfalls um 3,6 Prozent auf über 1,3 Mrd. Euro. Beim Eigenkapital konnte die Hallesche zum ersten Mal die Marke von 400 Mio. Euro erreichen (2019: 382 Mio. Euro). Die Summe der Aufwendungen für Versicherungsfälle bewegte sich mit rund 850 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau (2019: 845 Mio. Euro).

“Die Corona-Pandemie hat bei vielen Menschen zu einer Rückbesinnung auf das Thema Sicherheit geführt. Die starke Stellung der Gesellschaften im Markt – ihre Finanzstärke, gut bewerteten Produkte, und enge Anbindung an ihre Geschäftspartner – werden geschätzt. Das hat unserem Neugeschäft, vor allem in der Berufsunfähigkeitsversicherung und bei der betrieblichen Krankenversicherung, zusätzlichen Schwung verliehen.”

Christoph Bohn, Vorstandsvorsitzender der ALH-Gruppe

Die Alte Leipziger Versicherung verbuchte 2020 ein Plus bei den Bruttobeiträge (plus 2,4 Prozent) auf etwa 383 Mio. Euro, was der Versicherer auf der Basis der vorläufigen Geschäftszahlen für 2020 maßgeblich auf das Wachstum im Gewerbegeschäft zurückführt. Die endgültigen Geschäftszahlen für 2020 will die Alte Leipziger-Hallesche am 25. März 2021 veröffentlichen.

Autor: VW-Redaktion

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