Sturmtiefs und Großbrände belasten ÖSA-Bilanz

Magdeburg, Sitz der ÖSA Versicherungen. Quelle: Bild von Pixaline auf Pixabay

Mehrere Sturmtiefs in der ersten März-Hälfte und einige Großbrände haben 2019 ihre Spuren in der Bilanz der ÖSA Versicherungen hinterlassen. So zahlte die ÖSA Feuerversicherung ihren Kunden für Schäden an Fahrzeugen, Hausrat, Wohngebäuden oder infolge von Unfällen Leistungen im Gesamtumfang von fast 73,6 Mio. Euro aus.  Dennoch lag die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) mit 92,4 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert (2018: 99,6 Prozent).

Zudem stiegen die Beitragseinnahmen der beiden Unternehmen ÖSA Feuerversicherung und ÖSA Lebensversicherung in der Summe gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent auf 313,5 Mio. Euro. Das Wachstum in der Lebensparte begründete der öffentliche Versicherer in Sachsen-Anhalt vor allem mit einem signifikanten Anstieg der Einmalbeiträge für die private Rentenversicherung.

„Die ÖSA hat sich im vergangenen Jahr als leistungsstarker Wirtschaftsfaktor für Sachsen-Anhalt und als zuverlässiger Arbeitgeber für ihre rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewährt.“

Detlef Swieter, Vorstandsvorsitzender der ÖSA Versicherungen

Gleichzeitig zahlte die ÖSA Lebensversicherung 2019 rund 96 Mio. Euro an ihre Kunden aus, das ist ein Drittel mehr als im Jahr 2018. Der Hauptteil waren 73,9 Mio. Euro Kapitalleistungen für auslaufende Lebensversicherungen, hinzu kommen Todesfallleistungen, Alters- und Berufsunfähigkeitsrenten, so der Versicherer weiter.

Zudem konnten beide Unternehmen ÖSA konnten im Jahr 2019 ihren Bestand an Kapitalanlagen auf zusammen rd. 1,5 Mrd. Euro weiter erhöhen und einen Jahresüberschuss von in der Summe 1,2 Mio. Euro erzielen., kommentiert der ÖSA-Vorstandsvorsitzende Detlef Swieter.

Autor: VW-Redaktion

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