Delvag schließt 2019 mit Gewinn von 6,6 Mio. Euro ab

Quelle: Bild von Pit Karges auf Pixabay

Die Delvag hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Ergebnis von 12,8 Mio. Euro abgeschlossen. Damit liegt der Luftfahrtversicherer erwartungsgemäß leicht unter dem Vorjahresergebnis von 13,8 Mio. Euro. Demgegenüber stiegen die gebuchten Bruttobeiträge leicht auf 107,9 Mio. Euro (2018: 103,2 Mio. Euro).

Wachstumstreiber waren dabei nach Angaben der Lufthansa-Tochter die gestiegenen Beiträge in der Luftfahrt- und Transportversicherung. Im Geschäftsbereich Rückversicherung gingen die Nettobeiträge in der Lebensversicherung aufgrund der Beendigung eines Großteils des Lebensrückversicherungs­geschäftes erwartungsgemäß  stark zurück.

Die Schadenquote fiel mit 73,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2018: 64,3 Prozent) und entgegen der Annahme deutlich höher aus. Hierbei konnte innerhalb des selbst abgeschlossenen Geschäftes die positive Schadenentwicklung im Versicherungszweig Luftfahrt (Schadenquote: 51,6 Prozent) die erhöhte Schadenlast im Versicherungszweig Transport nicht kompensieren (Schadenquote: 94,7 Prozent).

Die Tochtergesellschaft Albatros schloss das Geschäftsjahr 2019 dank einer positiven Umsatzentwicklung und verringerten Personalkosten mit einem Ergebnis in Höhe von acht Mio. Euro (2018: 4,2 Mio. Euro) ab. Insgesamt schloss die nichtversicherungstechnische Rechnung 2019 wieder mit einem Gewinn von 9,8 Mio. Euro (2018: 1,0 Mio. Euro Verlust).

So konnte die Delvag das Geschäftsjahr 2019 mit einem Gesamtergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 12,8 Mio. Euro. Der gesamte Jahresüberschuss von 6,6 Mio. Euro (2018: 1,5 Mio. Euro) wurde den Gewinn­rücklagen zugeführt, um das Eigenkapital der Delvag weiter zu stärken.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemiie kann der Luftfahrtversicherer die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb zum jetzigen Zeitpunkt nur grob abschätzen, da diese im Wesentlichen von der Dauer des reduzierten Flugverkehrs abhängig seien. Daher geht die Delvag von geringeren Schadenzahlen aus, wodurch ein potenzieller Prämienrückgang zumindest teilweise kompensiert werden könnte.

In den Bereichen General Aviation und Transportversicherung verzeichnet der Luftfahrversicherer derzeit noch eine stabile Nachfrage. Volatile Kapitalmärkte infolge von Produktionsausfällen und geringerer Nachfrage in vielen Branchen sowie weitere Zinssenkungen der Notenbanken können das Kapitalanlageergebnis allerdings nachhaltig beeinflussen.

Autor: VW-Redaktion

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