Sparkassenversicherung profitiert von geringerer Schadenbelastung

Standort der SV Sparkassenversicherung in Stuttgart. Quelle: SV Sparkassenversicherung

Die SV Sparkassenversicherung hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 von einer geringeren Schadenbelastung profitiert. So verzeichnete der öffentliche Versicherer zwar erneut eine Vielzahl von Elementarschäden mit einer Entwicklung hin zu mehr lokalen Unwetterereignissen. In Summe zahlte die SV im letzten Jahr 128,9 Mio. Euro (2018: 176,7 Mio.) für Sturm- und Unwetterschäden aus.

In der Schaden-Unfallversicherung erwartet die SV auf der Basis der vorläufigen Zahlen bei den gebuchten Bruttobeiträgen im selbst abgeschlossenen Geschäft ein Wachstum von 4,6 Prozent auf 1,63 Mrd. Euro (2018: 1,56 Mrd.). Die Schaden-Kostenquote beträgt 91,2 Prozent. Zudem werde das Jahresergebnis der SV Gebäudeversicherung das Vorjahr deutlich übertreffen.

Ein deutliches Beitragsplus verzeichnete die Sparkassenversicherung im letzten Jahr auch im Altersvorsorgegeschäft. Die gebuchten Bruttobeiträge der SV Lebensversicherung stiegen Unternehmensangaben zufolge um 17,6 Prozent auf 1,85 Mrd. Euro (2018: 1,57 Mrd.). Das Neugeschäft nach Beitragssumme stieg um 17,4 Prozent auf 3,11 Mrd. Euro (2018: 2,65 Mrd.).

Der Anstieg im Neugeschäft war sowohl bei den laufenden Beiträgen als auch bei den Einmalbeiträgen zu verzeichnen, die 2019 einen Wert von 865,7 Mio. Euro (2018: 592,0 Mio.) aufwiesen. Der Anstieg im Neugeschäft gegen laufende Beiträge war maßgeblich getrieben durch die Produkte der betrieblichen Altersversorgung mit einem Anteil von 43 Prozent und durch die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Steigerung des Neugeschäfts um 23 Prozent, heißt es bei der Sparkassenversicherung weiter. 

Autor: VW-Redaktion

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