Inter holt Gold bei Leichtathletik-Weltmeisterschaft
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Bild: Malaika Mihambo Von Dmitry Rozhkov - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27664371

Gut, praktisch gesehen hat Malaika Mihambo bei der WM in Katar Gold im Weitsprung geholt. Doch kurz vor dem Event hatte die Versicherung den richtigen Riecher und sich die Weitspringer- und Sprinterin als Werbeträger ins Boot geholt. Alles richtig gemacht.

Die Weltmeisterschaft (WM) in Doha läuft gelinde gesagt schlecht. Die Zuschauer kommen nur mäßig und das Wetter in der Stadt in Katar ist erwartungsgemäß wenig leistungsfördernd. Das alles schien Mihambo wenig zu stören.

Nach anfänglichen Problemen im Wettbewerb flog sie schließlich im dritten Versuch 7,30 Meter. Eine solche Weite hat es seit sieben Jahren nicht mehr gegeben und war ursächlich für den schlussendlichen Vorsprung von 39 Zentimetern vor der Zweitplatzierten Maryna Bekh-Romanchu.

Die rund vier mal zehn Zentimeter Abstand klingen nicht nach viel, sind aber tatsächlich das Weitsprung-Äquivalent zu einem vier zu null Sieg im Fußball, bei dem der Trainer zur Halbzeit die besten drei Spieler in der Kabine lässt.

Prophet Inter

Ich trainiere das ganze Jahr, von Saison zu Saison, natürlich will man dann auf dem Podest auch ganz oben stehen“, strahlte die weltbeste Weitspringerin nach ihrem Erfolg. Das ist ihr gelungen, Mihambo übertraf ihre bisherige Bestweite um 14 Zentimeter, der weltweit weiteste Sprung seit dem Jahre 2016.

In Deutschland liegt nur Weitsprung-Legende Heike Drechsler mit 7,48 Meter vor ihr, doch Mihambo hat die Legende fest im Blick. „Ich bin ja erst 25, von daher habe ich noch ein paar gute Jahre vor mir“. Das hört der Sponsor Inter sicherlich gerne.

Einige gute Jahre liegen wohl auch vor dem Mannheimer Versicherer, der mit dem Sponsoring der Weitspringern prophetischen Weitblick bewies. Vor der WM erklärte Peter Wüst, Kommunikationschef der Inter: „Malaika ist aus der Region, sympathisch, intelligent und sportlich noch lange nicht am Ende ihres Weges.“ Wo er recht hat, hat er recht.

Auf Nachfrage zum Erfolg erklärt Wüst, dass er sich bei der Medaille für „Malaika unheimlich gefreut habe“. Er ergänzt:“ Wir bei der Inter sind sehr glücklich und stolz, Malaika Mihambo als Partner zu haben. Sie ist in ihrem Fach einzigartig und darüber hinaus ebenso freundlich wie intelligent, einfach ein echter Sympathieträger.“

Autor: VW-Redaktion

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