E+S-Rück-Chef Thorsten Steinmann: „Es muss uns erlaubt sein, risikoadäquate Preise zu verlangen, sonst funktioniert dieses System nicht oder nicht sehr lange“
In den vergangenen Jahren stand die Rückversicherungsbranche in der Kritik, sich komplett aus der Deckung von Frequenzschäden zurückgezogen und die Erstversicherer auf hohen Selbstbehalten sitzen gelassen zu haben. Auf dem Aon-Marktforum in Hamburg verteidigt E+S-Rück-Chef Steinmann diesen harten Kurs, stellt aber fest, dass man den Markt nicht im Regen stehen lässt. Einer Elementarschadenpflichtversicherung indes erteilt er eine Absage. Bezüglich des aktuellen Marktzyklus positioniert sich der Manager klar gegen die These eines einsetzenden, unkontrollierten Preisverfalls. Man befinde sich zwar in einem „Soft-Trending Market“, aber keineswegs in einem kollabierenden, weichen Markt.
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