R+V gibt sich nach Signa-Debakel reumütig

Die Wiesbadener R+V Versicherung gibt sich nach dem gescheiterten Signa-Engagement zerknirscht und gelobt, Lehren aus dem Anlage-Debakel ziehen zu wollen. Man sei bemüht „noch das Beste herauszuholen“, erklärte CEO Norbert Rollinger mit Blick auf das Insolvenzverfahren. Zum Geschäftsjahr 2023 äußerte er sich auf der Bilanzpressekonferenz grundsätzlich zufrieden. Doch die gestiegenen Einnahmen im Sachgeschäft basieren größtenteils auf Preiserhöhungen.  

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Versicherungskammer büßt drittes Jahr in Folge beim Umsatz ein und steht „in keinem Gläubigerverhältnis“ zu Signa

Eigentlich wollte Frank Walthes bis 2028 die Zehn-Milliarden-Euro-Marke an Beitragseinnahmen knacken. Das rückt immer weiter in die Ferne, denn die Prämien im Konzern Versicherungskammer sinken seit 2020 kontinuierlich und haben das Niveau aus dem Jahr 2019 erreicht. Dennoch hält man in München an dem Ziel fest, zumal es bei den laufenden Beiträgen, die rund 90 Prozent Anteil am Gesamtumsatz ausmachen, gut läuft. Auch der Jahresüberschuss legt stetig zu und das trotz des zweitgrößten Schadenereignisses der Konzerngeschichte. In keinem Gläubigerverhältnis stehe der Konzern zu Signa, wie VWheute erfuhr.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Signal Iduna in der Zwickmühle: „Als Darlehensgeber des Elbtowers ist man heute schon mit einem Verlust konfrontiert“

Bei der Bafin würde es nicht gut ankommen, wenn Versicherer die Signa-Krise einfach aussitzen. Aber theoretisch wäre das möglich - "aufgrund ihres langen Anlagehorizonts und wenn die Investitionen in den Bestand erfolgten", urteilt Jan Düdden, Managing Partner bei Arcida. Wenn die Gebäude jedoch nicht fertig gebaut sind, dann gibt es nur teure Optionen. Das sieht man am Fall der Signal Iduna.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Signa-Gläubigerliste aufgetaucht: Auf wieviel Geld die Allianz, Munich Re und Signal Iduna sitzen bleiben könnten

Aufgrund der komplexen Firmenstruktur wurde bislang nur vermutet, wie viel Signa seinen Gläubigern schuldet. Der Bild liegt nun eine Liste der Benko-Verbindlichkeiten vor. Mehr als 14 Mrd. Euro schuldet die gesamte Signa-Gruppe Banken, Versicherungen und Co. Allianz wartet auf 300 Mio. Euro, die Signal Iduna auf das Dreifache. Auch die R+V und die Munich Re stehen auf der Liste mit großen Summen.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Wenn selbst Kanzler Scholz für Benko warb: „Es darf nicht verwundern, dass die deutsche Versicherungsbranche dem Reiz des angeblichen Vorzeige-Unternehmers erlegen ist“

Offenbar müssen deutlich mehr Versicherer um ihre Gelder bangen, die sie dem untergehenden Immobilienreich von René Benko überlassen haben, als anfänglich gedacht - genaugenommen 46. Dies geht aus aktuellen Zahlen der Finanzaufsicht Bafin hervor. Diejenigen, die Signa Genussrechte gewährt haben, müssen mit Verlusten rechnen. Dazu zählen etwa R+V und LVM. Der Versicherungsverband GDV spricht unterdessen von einem „sehr unternehmensspezifischen Thema“, das die Branche nicht gesamthaft tangiere.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Deutsche Versicherer bangen um Milliarden-Investitionen bei Signa

Deutsche Versicherer haben bei der ins Wanken geratenen Signa-Gruppe mehr als drei Milliarden Euro investiert, darunter die Allianz und die Munich-Re-Tochter Ergo. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf Insider-Informationen. Ein Drittel der Investitionen in das akut einsturzgefährdete Immobilien-Imperium des österreichischen Investors René Benko seien nicht gedeckt, schreibt die Zeitung.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Signal Iduna könnte nach Signa-Pleite als Gläubiger bevorzugt werden

Es war nur eine Frage der Zeit und am Mittwoch wurde es offiziell: René Benkos Suche nach neuen Finanzspritzen blieb erfolglos, sodass die Signa-Holding Insolvenz in Eigenregie anmeldete. Sie schuldet den Gläubigern rund fünf Mrd. Euro, darunter auch Versicherern. Drohen nun Kreditausfälle? Viele schweigen zu ihren Darlehen und Investments. Die Signal Iduna gibt sich hingegen zuversichtlich.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Signal Iduna zu Benko-Krise: „Wir erwarten derzeit keine Kreditausfälle“

Wer hoch fliegt, kann tief fallen. René Benko hatte Signa binnen weniger Jahre zu einem der größten europäischen Immobilienfirmen umgebaut - basierend auf einem schuldenfinanzierten Geschäftsmodell. Geldgeber waren nicht nur die heimischen Versicherer Uniqa und Vienna Insurance Group (VIG), sondern auch deutsche Player wie Signal Iduna, R+V und LVM. Letztere beide machen ein Geheimnis um ihr Investment.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen