Monte dei Paschi nimmt Mediobanca von der Börse

Wer Mediobanca kontrolliert, kontrolliert Generali – und damit den einflussreichsten Investor Italiens. Seit gestern ist bekannt, dass Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) die volle Kontrolle über Mediobanca übernimmt. Was mit der Marke und der Börsenplatzierung geschieht, wurde auch geregelt.

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Feindliche Mediobanca-Übernahme: Italiens Marktaufseher sehen keinen „Geheimpakt“

Während die Ermittlungen der Mailänder Staatsanwaltschaft gegen Monte dei Paschi di Siena-CEO Luigi Lovaglio, Delfin-Vorsitzendem Francesco Milleri und den Bauunternehmer Francesco Gaetano Caltagirone weiter laufen, hat die italienische Marktaufsichtsbehörde Consob ihr Urteil im Übernahmestreit um Mediobanca und Generali bereits gefällt.

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Staatsanwaltschaft schaltet sich ein: War der Mediobanca-Deal nur ein Mittel, um Generali zu kontrollieren?

Der Machtkampf um die Übernahme des Generali-Großaktionärs Mediobanca könnte ein Nachspiel haben. Laut einem Bericht der Financial Times ermittelt die Mailänder Staatsanwaltschaft gegen MPS-Chef Luigi Lovaglio sowie die Investoren Francesco Caltagirone und Francesco Milleri. Ihnen wird Marktmanipulation vorgeworfen. Sie sollen einen Plan geschmiedet haben, der zunächst auf die Übernahme der Mailänder Investmentbank Mediobanca zielte, letztlich aber die Kontrolle über die Generali bringen sollte.

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Dämpfer für Generali-Führung: MPS erwirbt Mehrheit der Stimmrechte an Mediobanca

Es sei klar, dass die Übernahme von Mediobanca durch Monte dei Paschi di Siena (MPS) darauf abziele, Generali zu kontrollieren, sagte Philippe Donnet im Juni. Für ihn sei das ein „sehr negatives Szenario“, das „gefährlich für eine gesunde Führung der Gruppe“ wäre. Nun ist der Fall Realität geworden. MPS sichert sich 62 Prozent der Anteile an Mediobanca. Deren CEO und Unterstützer von Donnet, Alberto Nagel, steht kurz vor dem Rücktritt.

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EZB billigt Monte-Paschi-Übernahmeangebot für Mediobanca

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat der Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) grünes Licht für eine mögliche Übernahme der italienischen Investmentbank Mediobanca gegeben. Damit räumt die EZB ein zentrales Hindernis aus dem Weg für ein Geschäft, das nicht nur im Zentrum einer Neuordnung des italienischen Bankensektors steht, sondern auch das Machtgefüge bei der Generali verändern könnte.

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Mediobanca stemmt sich mit Milliarden-Offerte für Generali Bank gegen feindliche Übernahme

Die italienische Investmentbank Mediobanca kontert den feindlichen Übernahmeversuch des Bankhauses Monte dei Paschi di Siena (MPS) mit einem Milliardenangebot für den Vermögensverwalter Banca Generali. Mediobanca-Chef Alberto Nagel will die Transaktion über die Abgabe von Generali-Aktien finanzieren. Wenn dies gelingt, sind die Tage von Mediobanca als größter Einzelaktionär des italienischen Versicherers gezählt – und CEO Philippe Donnet würde einen wichtigen Fürsprecher verlieren.

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Machtkampf um Generali: Donnet-Gegenspieler Caltagirone bringt sich in Stellung

Der langjährige Widersacher von Generali-CEO Philippe Donnet – der Finanzier und Bauunternehmer Francesco Caltagirone – hat sich im Machtkampf um die Führung des italienischen Versicherungsriesens einen Vorteil verschafft. Einem Medienbericht zufolge besitzt Caltagirone inzwischen acht Prozent der Anteile an der Banca Monte dei Paschi (MPS), zuvor waren es fünf Prozent. Damit könnte die Übernahme des Generali-Hauptaktionärs Mediobanca durch MPS näher rücken – und somit die Machtverhältnisse in der anstehenden Generali-Hauptversammlung verändern.

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