Makler-Umfrage irritiert Branchenanalyst Kottmann: „Die Branche sieht in der SHUK-Versicherung die geringsten Chancen“

Ausgerechnet in der Schaden- und Unfallversicherung (SHUK), dem traditionellen Kerngeschäft vieler Makler, sehen diese die geringsten Zukunftschancen. Oliver-Wyman-Berater Dietmar Kottmann hält dies für „die größte Überraschung“, die er aus einer aktuellen Großbefragung unter rund 1.000 Maklern herausgefiltert hat. Mit-Autor Klaus-Jürgen Baum, der die Studie am Donnerstag gemeinsam mit Kottmann vorstellte, betonte dabei, dass größere Maklerhäuser „deutlich optimistischer in die Zukunft“ schauten als kleinere. Zudem erwarten viele Befragte, „dass KI-Agenten die Kundenschnittstelle besetzen werden“.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Oliver Wyman zählt bequemliche Versicherer an

Der Versicherungsvertrieb in Deutschland wird spätestens im Jahr 2035 so transparent sein, dass es Versicherern nicht mehr möglich sein wird, „mit einem Durchschnittspreis und einem Durchschnittsangebot am Markt überdurchschnittlich erfolgreich zu sein“, glaubt Dietmar Kottmann, Partner bei der Unternehmensberatung Oliver Wyman. Dazu trage vor allem die künstliche Intelligenz (KI) bei, die Kunden verstärkt zu einem eigenmächtigen Vertragsabschluss befähige. Zugleich prognostizierte Kottmann auf einer Fachtagung in Düsseldorf, dass vor allem große Maklereinheiten von der künftigen Marktentwicklung profitierten.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen

Zeitenwende in der Insurtech-Szene: Warum den ehemaligen jungen Wilden die nächste Reifeprüfung bevorsteht

Die Experten Nikolai Dördrechter und Dietmar Kottmann beobachteten 2022 auch im Start-up-Sektor eine Zeitenwende. Während Finanzierungen allen Covid-Folgen zum Trotz 2021 noch nie gesehene Höhen erreicht haben, endete dieser Trend jäh im vergangenen Jahr. Auch die Fintech-Szene bekam das mit voller Härte zu spüren. Mit dem Ende des einfach verfügbaren Geldes hat sich das Machtverhältnis zwischen Investoren und Start-ups fundamental gedreht. Eine Analyse.

Jetzt Plus-Mitglied werden und weiterlesen: Zugriff zu allen Artikeln auf vwheute.de.
Login für Abonnenten Jetzt abonnieren!

Weiterlesen