Erste Tarifrunde für den Außendienst endet ohne Ergebnis

Die Vorzeichen standen naturgemäß auf Konfrontation, als sich die Verhandler des AGV mit den Gewerkschaften Verdi sowie dem kleineren Deutschen Bankangestellten-Verband am gestrigen Montag in den Räumlichkeiten der BarmeniaGothaer zusammenfanden. Es war der Auftakt zu den Tarifverhandlungen für den angestellten Außendienst gemäß Teil III des Manteltarifvertrages (MTV). Die mehrstündigen Gespräche endeten wie erwartet ohne Ergebnis. Die Zielvorstellungen liegen derzeit weit auseinander.

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Tarifverhandlungen gehen am 4. Juli in die vierte Runde

Kommt es im Tarifstreit um die rund 183.000 Innendienst-Angestellten der Versicherungsbranche noch vor der Sommerpause zu einer Einigung? Zumindest haben sich die Verhandlungsführer auf einen „letztmaligen“ Versuch verständigt: Am 4. Juli kommen der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV) sowie die Gewerkschaften Verdi und die DBV zu einer vierten Verhandlungsrunde zusammen – per Videokonferenz. Dies habe logistische Gründe, teilte der AGV mit.

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Gewerkschaft DBV setzt Bündnispartner NAG vor die Tür

Der Deutsche Bankangestellten-Verband (DBV) hat sein Bündnis mit der Neuen Assekuranz Gewerkschaft (NAG) aufgekündigt. Die kleine NAG wird somit nicht gemeinsam mit DBV und Verdi in die Mitte März beginnenden Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV) ziehen. Der DBV begründet das Platzen der Vereinbarung mit der „sehr unterschiedlichen Kultur beider Gewerkschaften“. Offenbar wurde der NAG ihr forsches Auftreten zum Verhängnis.

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In den Tarifverhandlungen für Versicherungsbeschäftigte drohen verhärtete Fronten – Arbeitgeber „überrascht“ von Lohnforderungen

Die Tarifverhandlungen zur künftigen Vergütung von Versicherungsbeschäftigten beginnen erst Mitte März – doch schon jetzt stehen die Zeichen auf Konfrontation: Das Bündnis der Gewerkschaften Deutscher Bankangestellten-Verband (DBV) und Neue Assekuranz Gewerkschaft (NAG) sorgen mit einer Forderung von 17,4 Prozent mehr Lohn für Irritationen auf Arbeitgeberseite. AGV-Vize-Hauptgeschäftsführer Sebastian Hopfner gab sich gegenüber VWheute „überrascht“ von der „Art und Weise“ der DBV-Forderung – zumal diese aufgrund der ebenfalls verlangten Arbeitszeitverkürzung de facto eine Lohnkostensteigerung von 20 Prozent bedeuten würde, so Hopfner.

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Axa feiert die DBV für ihre Marktführerschaft

Die DBV, die seit 2006 zum Axa-Konzern gehört, ist Marktführer im Geschäft mit dem Öffentlichen Dienst. Dieser umfasst in Deutschland schon heute gut fünf Millionen Menschen - Tendenz steigend. Davon sind etwa 20 Prozent Kunden der DBV, die gestern in Berlin ihr 150-jähriges Bestehen feierte. Dennoch denkt Thilo Schumacher, CEO Axa Deutschland, bereits an die nächsten Herausforderungen.

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