Scor muss fast eine halbe Milliarde Dollar Entschädigung an Covéa zahlen

Das Zentrum für Mediation und Schiedsgerichtsbarkeit Paris (CMAP) bestätigt nach jahrelangem Rechtsstreit die Gültigkeit der im Juni 2021 geschlossenen Retrozessionsverträge zwischen Scor und der Versicherungsgruppe Covéa. Diese Vereinbarungen regeln die Übertragung von 30 Prozent des Lebens- und Krankenversicherungsportfolios der irischen Scor-Tochtergesellschaften mit Stand zum Jahresende 2020 auf Covéa. Das Gericht stellte allerdings fest, dass Scor sowohl vorvertragliche als auch vertragliche Informationspflichten verletzt hat und muss eine Entschädigung von 488,3 Millionen US-Dollar zahlen.

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Covéa und Exor verhandeln wieder über Partner Re

Nach den Verhandlungen ist vor den Verhandlungen: Der französische Versicherungskonzern Covéa verhandelt wieder mit der italienischen Investmentholding Exor über den Kauf der Partner Re. Medienberichten zufolge geht es dabei erneut um den Unternehmenswert des Rückversicherers von rund neun Mrd. Euro. Bereits zuvor hatten beide Seiten über einen Kauf verhandelt – was letztlich in einen handfesten Streit mündete.

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