Anwalt Krämer über Ahrtal-Opfer, die um die Neuwertspitze kämpfen: „Teilweise muteten die Verlängerungsablehnungen willkürlich an“

Der Bonner Anwalt Markus Gerd Krämer versucht auch vier Jahre nach der Ahrtal-Flut für seine Mandanten Entschädigungssummen von Versicherern zu erstreiten. Neue Fälle erhielt er, weil die 3-Jahres-Frist für die sogenannte Neuwertspitze abgelaufen ist. Nicht alle Versicherer hätten die Frist verlängert. Wie viele offene Fälle er noch hat und wie weit die Schadenregulierung bei den Assekuranzhäusern Provinzial, R+V, Ergo, Generali, Signal Iduna, Huk-Coburg, Alte Leipziger, Axa und Debeka fortgeschritten ist, hat VWheute in Erfahrung gebracht.

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Bafin bemängelt fehlende Differenzierung in der Debatte um Pflichtversicherung

Vor genau einem Jahr kam es in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu einer der größten Naturkatastrophen in der jüngeren deutschen Geschichte. Insgesamt 220 Menschen kamen dabei ums Leben - davon allein 134 im Ahrtal. Seitdem wird kontrovers über eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden diskutiert. Die Politik ist dafür - die Versicherer dagegen. Woran hakt es bei der Umsetzung?

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