Modellierung von Cyberschäden: „Fachabteilungen nutzen oft rudimentäre, szenariobasierte Bewertungen oder sind gar im Blindflug unterwegs“
Die Quantifizierung systemischer Kumulrisiken gleicht oft dem Blick in die Kristallkugel. Bildquelle: Shafin Al Asad Protic auf Pixabay
Mit den Auswirkungen von „Cyber Realistic Disaster Scenarios“ in Beständen gewerblicher Cyber-Versicherungen beschäftigen sich die Aktuare Maurice Fuchs, Nils Hallmanns und Thomas Lorentz im Gastbeitrag für VWheute. Sie stellen fest, dass die Quantifizierung systemischer Kumulrisiken im Cybermarkt oft dem Blick in die Kristallkugel gleicht. „Während sich Frequenzschäden mittlerweile dank historischer Daten fundiert bepreisen lassen, bleibt die Modellierung von Katastrophenszenarien eine der größten Herausforderungen für Aktuare und Risikomanager.“ Einen Paradigmenwechsel strebt nun eine Kollaboration dreier Marktgrößen an. Was dahintersteckt.
