Versicherungsbetrug als Motiv für Hausexplosion?

Symbolbild Explosion. Quelle: Bild von Michael auf Pixabay

Vor wenigen Monaten explodierte ein Wohn- und Geschäftshaus im Zentrum von Eschweiler bei Aachen. Nun müssen sich zwei Männer – ein 22-Jähriger und sein 56-jähriger Vater – des 15-fachen versuchten Mordversuchs verantworten. Das mögliche Motiv: Versicherungsbetrug.

Laut einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks (WDR) sollen die beiden Männer in der Tatnacht im März dieses Jahres eine große Menge Benzin und Diesel-Kraftstoff in dem Haus verteilt haben. Dabei hätten sich die Dämpfe des Benzins und des Diesels nach Angaben von Experten mit Sauerstoff zu einem Gemisch verbunden, das die verheerende Detonation auslöste. Durch die Explosion wurde das Haus weitgehend zerstört. Zudem sei es noch in einer Entfernung von bis zu 60 Metern zu Schäden an Gebäuden gekommen.

Durch die Explosion wurden insgesamt 15 Menschen verletzt, vier schwebten vorübergehend in Lebensgefahr, darunter auch eine Mutter und ihr sechs Wochen altes Baby. Die Staatsanwaltschaft Aachen vermutet Versicherungsbetrug als Motiv. Da die Geschäfte des jungen Mannes angeblich nicht gut gelaufen seien, habe er versucht, durch die Brandstiftung die Versicherungsprämie für sein Lokal zu kassieren. Sein Vater wurde als Mittäter angeklagt.

Autor: VW-Redaktion

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