Limo-Versicherer nach Horrorcrash mit 20 Toten insolvent

Stretch-Limousine (Symbolbild). Bild von Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay auf Pixabay.

Am 6. Oktober 2018 fuhr eine Neuneinhalb-Meter-Stretch-Limousine in New York nach einem Bremsversagen in einen Graben. Alle 18 Personen an Bord inklusive dem Fahrer und zwei Schaulustigen kamen ums Leben. Der Versicherer ist nach der Begleichung seiner Schuld an die 20 Familien nun insolvent.

Die Global Liberty Insurance Co. aus New York wurde für insolvent erklärt und vom Staat liquidiert, nachdem fast 500.000 US-Dollar an die Familien der Opfer ausgezahlt worden sind. Das Unternehmen war der Versicherer der Stretch-Limousine, die in den tödlichen Unfall in Schoharie County im Jahr 2018 verwickelt war.

Die in Long Island ansässige Versicherungsgesellschaft wurde am 13. Oktober unter die Kontrolle des New Yorker Department of Financial Services gestellt und zahlte fünf Tage später 24.000 US-Dollar an jede der 20 Familien der Opfer aus, wie die Times Union berichtet. Der Staat beschlagnahmte später die Vermögenswerte des Versicherers, nachdem die in diesem Sommer vorgelegten Jahresabschlüsse des Unternehmens einen Verlust von 30 Millionen Dollar ergeben hatten.

Weitere Probleme

Die finanziellen Probleme von Global Liberty wurden von der Times Union zum ersten Mal im Anschluss an den Unfall aufgedeckt. Seitdem haben sich die Finanzen des Unternehmens „weiter verschlechtert“, obwohl die Nachrichtenagentur sagte, die Probleme stünden „nicht in direktem Zusammenhang mit dem Limousinenunfall“.

Autor: VW-Redaktion

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