Tornado auf Ostfriesland verursacht Schäden in Millionenhöhe

Pilsumer Leuchtturm auf Ostfriesland. Quelle: Bild von Karsten Paulick auf Pixabay

Der Tornado in der ostfriesischen Gemeinde Großheide am letzten Montag hat in der Gemeinde einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe angerichtet. Die Schätzung umfasse sowohl die Schäden an den mehr als 50 zerstörten Häusern als auch an Einrichtungen der Gemeinde, konstatiert Ortsbürgermeister Fredy Fischer.

So hatte unter anderem ein umgekippter Baum den Gruppenraum eines Kindergartens zerstört. Auch ein Museum und eine Schule wurden beschädigt, berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa). Verletzt wurde indes niemand.

Die Ostfriesische Brandkasse verzeichnete bis Dienstagabend rund 50 Schadenmeldungen. Eine konkrete Schadenschätzung wurde allerdings noch nicht genannt. Eigenen Angaben zufolge seien bei der Brandkasse auch Tornado-Folgen in Versicherungen gegen Sturmschäden abgedeckt. “Wir sind sturmerprobt, aber das haben wir noch nie erlebt”, so eine Sprecherin.

Am Montagabend gegen 20.15 Uhr war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ein mittelschwerer Tornado über den küstennahen Ort hinweggezogen. Bis alle Trümmer beseitigt sind, wird es voraussichtlich noch einige Wochen dauern.

Autor: VW-Redaktion

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