Versicherer erleichtert: Hurrikan „Sally“ bringt mehr Flut- als Sturmschäden

U.S. Coast Guard / flickr /https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Experten rechnet damit, dass durch den Klimawandel die Hurrikane immer feuchter werden und sich langsamer bewegen. So auch bei „Sally“, der einem Gebiet in Florida in vier Stunden mehr Regen brachte als in vier Monaten. Die Schäden werden vom Analysehaus Karen Clark & Company auf zwei Mrd. Dollar geschätzt. Air Worldwide kommt auf drei Mrd. Dollar.

Die Flutschäden des Flutprogramm NFIP sind darin nicht enthalten, aber dürfte viel höher liegen als die Sturmschäden. Für diejenigen Versicherer, die Sturmschäden abdecken, ist das eine Erleichterung. Zumal die Hurrikan-Saison noch lange nicht vorbei ist. Bis November erwarten Meteorologen 24 tropische Wirbelstürme – doppelt so viele wie gewöhnlich. Den Experten könnten sogar die vorher festgelegten Namen für die Wirbelstürme ausgehen. 

Am 16. September traf „Sally“ mit bis zu 165 Kilometern pro Stunde als Hurrikan der Stufe 2 von 5 nahe der Stadt Gulf Shores in Alabama auf Land. „Sally“ ist inzwischen der achte Tropensturm mit Hurrikanstärke, der auf das US-Festland dieses Jahr traf. Erst vor vier Wochen hatte der Sturm „Laura“ Louisiana getroffen und dort schwere Zerstörungen angerichtet. Ein Großteil der amerikanischen Offshore-Öl- und Erdgasproduktion findet an der Golfküste stand. Wie bei „Laura“ musste auch bei „Sally“ die Raffineriekapazität heruntergefahren und die Exportlieferungen gestoppt werden.

Autor: VW-Redaktion

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