Bafin warnt vor Fake-Anrufen

Gebäude der Finanzaufsicht Quelle: Kai Hartmann Photography / BaFin

Kriminelle sind durchaus kreativ, wenn es um „neue Einnahmequellen“ geht. So habe sich ein Anrufer als Beschäftigter der Finanzaufsicht ausgegeben und dem Verbraucher den Besuch eines Versicherungsvertreters angekündigt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht warnt nun vor dem Hintergrund der Corona-Krise vor Fake-Anrufen zu Versicherungen.

„Als Aufsicht über die von ihr zum Geschäftsbetrieb zugelassenen Bank-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungsunternehmen wendet sich die Bafin weder telefonisch noch per E-Mail von sich aus an einzelne Verbraucher, um sie über ihre Versicherungsverträge zu informieren“, heißt es in einer Mitteilung der Finanzaufseher.

Zudem beauftrage sie „auch keine Versicherungsvertreter mit Hausbesuchen. Bei solchen Kontaktaufnahmen kann es sich um mögliche Betrugsversuche handeln. Daher bittet die Bafin alle Personen, die mit entsprechenden Aufforderungen oder Angeboten in Kontakt kommen, diese abzulehnen und Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft zu erstatten.“

Erst kürzlich haben die deutschen Finanzaufseher davor gewarnt, dass Betrüger in E-Mails und Telefonaten als Angehörige der Bafin auftraten und zur Zahlung hoher Geldbeträge aufforderten.

Autor: VW-Redaktion

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