Sturmtief „Petra“ hinterlässt Millionenschäden in Österreich und der Schweiz

Quelle: Bild von Thomas Ulrich auf Pixabay

Der stürmische Wochenauftakt hat in den Alpenrepubliken Schweiz und Österreich Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Mit Windgeschwindigkeiten von 150 bis 170 Stundenkilometern fegte Sturmtief „Petra“ über die beiden Nachbarländer hinweg – sehr zum Leidwesen der Versicherer.

Allein in Österreich rechnet die Wiener Städtische landesweit mit rund zwei Mio. Euro. Bei der Uniqa waren es aufgrund der bisherigen Meldungen allein bis Mittwochmittag rund 1.500 Schäden mit einer Summe von rund drei Mio. Euro. Die Allianz Österreich rechnet zudem mit vielen Infrastrukturschäden, vor allem in den südlichen und östlichen Regionen des Landes. Konkrete Zahlen wollte der Versicherer – ebenso wenig wie die Generali – bislang aber nicht nennen.

In der Schweiz rechnet die Axa Winthertur der Basis einer ersten Schätzung mit bis zu 750 Schadenmeldungen und einer Schadensumme rund drei Mio. Franken. Besonders betroffen seien dabei vor allem die Hausrat- und Gebäudeversicherung, die Motorfahrzeugversicherung sowie die Unternehmenssachversicherung. „So schlimm wie 2018, als der Wintersturm ‚Burglind‘ durch die Schweiz fegte, sind die Schäden nach ‚Petra‘ allerdings nicht“, kommentiert Stefan Müller, Leiter Schaden Sachversicherung.

Die Mobiliar verzeichnete bislang etwa 700 Schadensmeldungen, die mit etwa 1,5 Mio. Franken zu Buche schlagen. Davon würden rund 500 Fälle die Hausratsversicherung und 150 die Autoversicherung betreffen. Allerdings rechne die Mobiliar noch mit einem leichten Anstieg der Zahlen.

Autor: VW-Redaktion

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